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Thema: Der Stahlhelm - Bund der Frontsoldaten Mo März 07, 2011 8:24 am
und hier die letzte Parade:
Der Stahlhelm - Bund der Frontsoldaten ist selbstverständlich auch weiterhin existent und verwaltet, ehrt und führt das Soldatenkleid fort.
Mehr Informationen zu den Landesverbänden in der Pfalz, in Flandern, dem Saarland und Berlin sowie zu den in der Neustrukturierung befindlichen Verbänden in Sachsen/Anhalt und Niedersachen findet Ihr über den Admin!
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Thema: Der erste Reichsführer Mo März 07, 2011 8:29 am
Seldte wurde als Sohn eines Fabrikanten von chemischen Produkten und Sodawasser geboren und besuchte zunächst die Wilhelm-Raabe-Schule in Magdeburg. Nach einer kaufmännischen Lehre studierte er Chemie in Braunschweig und Greifswald. Er übernahm dann die Nachfolge seines früh verstorbenen Vaters. Seit seiner Studienzeit in Braunschweig gehörte er dem Corps Teutonia-Hercynia Braunschweig an.
Als deutscher Offizier wurde er 1916 im Ersten Weltkrieg verwundet und verlor den linken Arm. Er übernahm dann die Aufgabe eines Frontberichterstatters. Ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz II. und I. Klasse, wurde er zum Hauptmann der Reserve befördert.
Als Gegenreaktion auf die Novemberrevolution in Deutschland 1918 gründete er am 25. Dezember 1918 den Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten, dessen Bundesführer er wurde. Es kam jedoch zu andauernden Auseinandersetzungen mit dem stellvertretenden Bundesführer Theodor Duesterberg.
Seldte trat der DNVP bei und wurde Mitglied des Magdeburger Stadtrates.
Der Stahlhelm positionierte sich zunehmend antidemokratisch und antirepublikanisch. Seldte hoffte, dass er und seine Organisation die Führung des nationalkonservativen Lagers erreichen könnten. 1931 gehörte er, gemeinsam mit Alfred Hugenberg und Adolf Hitler, zu den Schöpfern der „Harzburger Front“.
Seldte wollte die Nationalsozialisten einer von ihm mitzutragenden Regierung unterordnen. Im ersten Kabinett unter Hitler wurde er überraschend statt Theodor Duesterberg, der schon zur Ministervereidigung erschienen war[1], Reichsarbeitsminister. Er versuchte Anfang 1933 die maßgeblich vom Stahlhelm gestützte Kampffront Schwarz-Weiß-Rot zu einer bestimmenden politischen Kraft auszubauen. Dies misslang jedoch.
Im April 1933 trat Seldte der NSDAP bei. Der Stahlhelm wurde von ihm als sogenannte SA-Reserve I in die SA überführt. Im August 1933 wurde er SA-Obergruppenführer und später Reichskommissar für den Freiwilligen Arbeitsdienst. Die Funktion als Reichsarbeitsminister, die jedoch eher untergeordnet war, behielt er bis 1945 inne. Im März 1934 wurde er von Hitler zum Führer des nationalsozialistischen deutschen Frontkämpferbundes ernannt, den er auf Befehl Hitlers jedoch bereits nach kurzer Zeit wieder auflöste. 1935 bat Seldte Hitler um die Entbindung von allen Ämtern. Hitler lehnte dies ab. Seldte blieb, politisch jedoch einflusslos, bis 1945 Mitglied der Reichsregierung und des Reichstags und bekleidete darüber hinaus die Funktion eines preußischen Staatsrates und preußischen Arbeitsministers.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er unter dem Vorwurf von Kriegsverbrechen verhaftet und bis August 1945 in das Kriegsgefangenenlager Nr. 32 Camp Ashcan, zusammen mit anderen NSDAP-Funktionsträgern und hohen Wehrmachtsangehörigen, im luxemburgischen Bad Mondorf verbracht. Er sollte in Nürnberg angeklagt werden, starb jedoch noch vor Anklageerhebung in einem US-amerikanischen Militärkrankenhaus.
Während der Zeit des Nationalsozialismus waren Plätze in Oberhausen (Franz-Seldte-Platz), Cuxhaven, Breslau und Celle, Straßen in Magdeburg (Franz-Seldte-Straße), Cuxhaven, Chemnitz, Limbach/Sa., Löbau, Gronau, Varel und in Göttingen nach ihm benannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Seldte
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Thema: Bund der Frontsoldaten Mo März 07, 2011 8:35 am
Der "Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten"
Für das Bedürfnis nach soldatischer Traditionspflege hatten die Weimarer Koalitionsparteien recht wenig Verständnis. Dieses für Millionen von Teilnehmern des Ersten Weltkriegs außerordentlich wichtige Themenfeld überließen die republikanischen Parteien zunächst den Kräften der politischen Rechten. Für den kurz nach Kriegsende im Dezember 1918 von dem Reserveoffizier Franz Seldte in Magdeburg gegründeten "Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten" verband sich bereits mit der Namensgebung der Anspruch, eine Organisation zu sein, in der das Wirken aller Kriegsteilnehmer Anerkennung finden sollte. Der Stahlhelm war paramilitärisch organisiert, und für körperlich taugliche Mitglieder galt ab 1928 die Wehrsportdienstpflicht. Trotz nomineller Überparteilichkeit stand der mit seinen 1930 rund 500.000 Mitgliedern stärkste Wehrverband des Deutschen Reichs in eindeutiger Opposition zum politischen System der Weimarer Republik.
Über die Mitglieder seiner Bundesführung hatte der Stahlhelm ausgezeichnete Verbindungen zur Reichswehr sowie zu antirepublikanischen Parteien und Organisationen. Gemeinsam mit der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) und dem Alldeutschen Verband organisierte der Stahlhelm 1929 den Volksentscheid gegen den Young-Plan. Verbunden mit gewaltigen Aufmärschen ihrer Mitglieder schlossen sich im Oktober 1931 der Stahlhelm, die NSDAP und die DNVP zur "Harzburger Front" zusammen, um gemeinsam den Kampf gegen die verhasste Republik aufzunehmen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten kam das Arbeitsministerium im am 30. Januar 1933 gebildeten Kabinett unter Adolf Hitler an Seldte, den Bundesführer des Stahlhelm. 1934 erfolgte die Gleichschaltung des Wehrverbands. Unter der Bezeichnung "NS-Frontkämpferbund" wurde er organisatorisch in die Sturmabteilung (SA) eingegliedert und 1935 ganz aufgelöst.
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Thema: Der Stahlhelm Mo März 07, 2011 8:37 am
Der "Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten" war ein paramilitärisch organisierter Wehrverband des Deutschen Reichs, der kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs im Dezember 1918 von dem Reserveoffizier Franz Seldte in Magdeburg gegründet wurde.
Der "Stahlhelm" verstand sich als Organisation, in der das Wirken aller Kriegsteilnehmer Anerkennung finden sollte und stand in eindeutiger Opposition zum politischen System der Weimarer Republik. Im "Stahlhelm" herrschte eine Weltanschauung vor, die sich stark an der Kaiserzeit orientierte. Ehemaligen Frontsoldaten jüdischen Glaubens wurde die Mitgliedschaft verwehrt. In eigenen Untergliederungen (Jungsta, Studentenring, Langemarck, Landsturm) wurden ab 1924 interessierte Heranwachsende und ältere frontunerfahrene Männer militärisch ausgebildet, wobei die Reichswehr tatkräftige Unterstützung leistete. Dadurch vergrößerte sich die Mitgliederzahl bis 1930 auf über 500.000 Mitglieder. Der Stahlhelm war somit der stärkste paramilitärische Verband des Deutschen Reichs. Finanziert wurde er von ehemaligen Militärs und den im deutschen Herrenklub zusammengeschlossenen Unternehmern sowie ostpreußischen Großgrundbesitzern, den so bezeichneten Junkern.
Obwohl sich der "Stahlhelm" offiziell als überparteilich darstellte, trat er seit 1929 offen als republikfeindlich und demokratiefeindlich in Erscheinung. Ziele waren die Errichtung einer Diktatur in Deutschland, die Vorbereitung eines Revanchekrieges und die Errichtung eines antiparlamentarischen Ständestaates. Gemeinsam mit der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) unter Alfred Hugenberg und der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei unter Adolf Hitler organisierte der "Stahlhelm" einen Volksentscheid gegen den Young-Plan. Der "Stahlhelm" gehörte 1931 zu den Gründungsorganisationen der gegen die Weimarer Republik gerichteten Harzburger Front. Bei den Präsidentschaftswahlen 1932 stellte der "Stahlhelm" mit Theodor Duesterberg einen eigenen Kandidaten auf.
Nach der Machterschleichung der Nationalsozialisten erfolgte 1934 die Gleichschaltung des Wehrverbands. Unter der Bezeichnung "Nationalsozialistischer Deutscher-Frontkämpferbund" wurde er organisatorisch in die Sturmabteilung (SA) eingegliedert und als Traditionsverband 1935 aufgelöst.
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Thema: Re: Der Stahlhelm - Bund der Frontsoldaten Mo März 07, 2011 8:39 am
Der Stahlhelm (vollständige Bezeichnung „Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten“) war eine Vereinigung in der Weimarer Republik. Im „Stahlhelm“ hatten sich Frontkämpfer des Ersten Weltkrieges (1914 bis 1918) zusammengeschlossen. Namensgebend war die während jenes Krieges in den deutschen Armeen eingeführte militärische Kopfbedeckung, der Stahlhelm, der bald zu einem Symbol deutschen Soldatentums geworden war.
Weibliches Pendant war der 1923 gegründete Bund Königin Luise (kurz Luisenbund), dessen publizistisches Zentrum Karlsruhes heutige Partnerstadt Halle (Saale) war.
Die Jugend war im Jungstahlhelm und im Scharnhorstbund organisiert.
Ein prominentes Mitglied im „Stahlhelm“ war Prinz Wilhelm von Preußen (1906–1940, in Frankreich im Zweiten Weltkrieg als Offizier der Wehrmacht gefallen), ältester Enkel Kaiser Wilhelms II. (1859–1941); aufgrund seiner Teilnahme an einem Manöver der Reichswehr wurde 1926 der Chef der Heeresleitung, Generaloberst v. Seeckt (1866–1936) – ein ehemaliger Karlsruher „109er“ –, entlassen.
Quelle: http://ka.stadtwiki.net/Der_Stahlhelm
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Thema: Franz Seldt in Englisch Mo März 07, 2011 8:48 am
Franz Seldte
Franz Seldte (June 29, 1882 - April 1, 1947), the cofounder of the paramilitary organization Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten, a National Socialist politician, and a Reich labour minister (Reichsarbeitsminister) person, politician
Born Germany, Magdeburg, 1882, June 29th 1882 Died Fürth, June 29th 1882, 1947 Attributes male, german Occupation politician Wikipedia Page http://en.wikipedia.org/wiki/Franz_Seldte Gender male Residence Magdeburg Educated Technical University of Braunschweig (March 20th 2010 onwards), University of Greifswald (March 20th 2010 onwards) Organisations ZENSUR Party (September 4th 2009 onwards) Age at Death 0 days old DBPedia URI http://dbpedia.org/resource/Franz_Seldte Nationality german (October 22nd 2006 onwards) Freebase ID "/guid/9202a8c04000641f800000000090c791"