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 Preussen- und PommernLieder

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Chelle
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BeitragThema: Preussen- und PommernLieder   Do Okt 15, 2009 5:57 pm

Min Pommerland
Text und Weise
Fritz Dittmer
Min Pommerland, min schönet Land,wo blau de See an witten Strand
üm hooge Kriedenfelsen späält
un wo min Hart Gotts Atem föhlt.
Min Pommerland, min schönet Land,
und wo min Hart Gotts Atem föhlt.
Min Pommerland, min herrlich Land,
wo all min Ahn mit faste Hand
sin Stüer hätt föhrt un ok den Ploog,
du gevst us ümmer Brot genoog.
Min Pommerland, min herrlich Land,
du gevst us ümmer Brot genoog.
Min Pommerland, min heilig Land,
wo plattdütsch klüng as Hartensband
mit söte weike Melodie!
Min Pommerland, du röpst na mi.
Min Pommerland, min heilig Land,
Min Pommerland, du röpst na mi.
Du röpst na mi.
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BeitragThema: Preussen- und PommernLieder   Do Okt 15, 2009 5:58 pm

Mein schönes Stettin

Weise: Horst Wartenberg
Text: Fritz Schulkowski



Vers 1:
Man singt oft von Wien und auch von Berlin und weiß meistens selbst nicht warum.
Es hat immerhin auch unser Stettin viel reizvolles, seht euch nur um.
Da schaut mal zum Spass von der Hakenterrass` hinüber aufs herrliche Grün.
Dann pfeifst du auf Wien und auch auf Berlin und singst nur: mein schönes Stettin.
Refrain 1:
Stettin am herrlichen Oderstrand du bist die Perle vom Pommernland,
wo stolz aller Länder Wimpel wehn, möchte ich am Ufer oft stundenlang stehn.
Vers 1:
Sehn wie dort die Möwe fliegt und manch Schiff sich im Wasser wiegt.
Refrain 2:
Zu dir zieht es immer mich hin, Stettin, du mein schönes Stettin.
Vers 2:
Die Mädchen sind hier ne besondere Zier, geh nur zum Paradeplatz hin.
Da bist du ganz platt, was für Schönheiten hat, das wunderbar reiche Stettin.
Wenn dich so ein Kind recht lieb mal gewinnt, geh nie in die Anlagen jetzt.
Dann suchst stundenlang du ne lauschige Bank und hast du sie, heißt es: besetzt.
Refrain 1
Vers 2:
Kannst im Rosengarten geh`n, am Manzelbrunnen ist es schön.
Refrain 2
Vers 3:
Auch ist sonntags früh ne Dampferpartie, nach Gotzlow hinaus wunderschön.
Da wird dann geknufft, geschimpft und geschubst, mit muss man und soll man auch
stehn.
Auch die Lastadie, die vergesse ich nie, da weht ne ganz seltsame Luft.
Frag nur jedes Kind, es sagt dir geschwind: Stettin hat nen eigenen Duft.
Refrain 1
Vers 3:
Wo die Bollwerks-Astern blühn, und Karl sagt, komm wir nehmen noch Een!
Refrain 2.
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BeitragThema: Pommersche Volksweise   Do Okt 15, 2009 5:59 pm

Allens is vergäten
Pommersche Volksweise
Allens is vergäten,
wat mi Dags hätt quält,
wenn uns Noawer obends
sine Treckfidel spält.
Buten still is worden,
Dörp un Hoff und Huus.
Hen und her in Schummern
schütt de Fledermuus.
Uk de Sünn güng schlopen,
ut de Wisch steeg Doak,
sachting trekt de Käulung
över Feld un Broak.
Un mi is so selig,
as wenn nix mi fehlt,
wenn uns Noawer owends
sine Treckfidel spält.
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BeitragThema: Marsch der Pommern   Do Okt 15, 2009 6:01 pm

Marsch der Pommern
Weise: Hermann WurlText: Paul Bendlin

Blau und weiß sind Pommerns Fahnen,
rauschen über Meer und Land,
Blau und weiß sich Wogen bahnen
sturmbewegt zum Meeresstrand.
Laß die Pommernfahnen wehen
wie die Wogen stolz und schwer!
Laßt uns treu zur Heimat stehen,
zu dem schönen Land am Meer.
Sturmgesang in heilgen Wäldern,
Wogenschwall und Glockenklang;
in den Hütten und auf Feldern
Lieder, die die Mutter sang;
Wolken weiß im Blauen wehen,
von den Bergen bis zum Strand,
Sonnenglanz auf blauen Seen:
Das ist unser Heimatland.
Festlich in der Zeit der Maien
blau und weiß der Flieder blüht;
Herzen sich in Treue weihen,
wenn die Liebste hold erglüht.
Greifenland, in deinen Gauen
alte Sitte wird gewahrt!
Ehrt die Heimat, ehrt die Frauen
und die alte Pommernart.
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BeitragThema: Min Pommernland   Do Okt 15, 2009 6:02 pm

Min Pommerland
(As ick bi Di noch weer min Pommern)

Text: Trittelwitz
As ick bi Di noch weer, min Pommern,
hev ick woll wüsst, wo schön Du büst,
und hev mi freut an Land und Strand,
an brune Heid und witten Sand,
an Busch und Broak, an Haas und Reh,
und an de wide blage See.
As ick bi Di noch weer, min Pommern,
hev ick woll wüsst, wo riek Du büst,
und hev mi deep in’t Harten freut,
wenn sied und wiet de Roggen bleut,
und dörch dat Kurn de Meigers goan
und överall de Hocken staan.
As ick bi Di noch weer, min Pommern,
hev ick woll wüsst, wo stolt Du büst,
dat diene Minschen sick bewoahrt,
eer eigen Sproak, er eigen Oart.
Und wenn een in de Frömde seet,
he doch sin Pommern nich vergeet.
Vers 2:
Die Mädchen sind hier ne besondere Zier,
geh nur zum Paradeplatz hin.
Da bist du ganz platt, was für Schönheiten hat,
das wunderbar reiche Stettin.
Wenn dich so ein Kind recht lieb mal gewinnt,
geh nie in die Anlagen jetzt.
Dann suchst stundenlang du ne lauschige Bank
und hast du sie, heißt es: besetzt.
Refrain 1
Vers 2:
Kannst im Rosengarten geh`n,
am Manzelbrunnen ist es schön.
Refrain 2
Vers 3:
Auch ist sonntags früh ne Dampferpartie,
nach Gotzlow hinaus wunderschön.
Da wird dann geknufft, geschimpft und geschubst,
mit muss man und soll man auch stehn.
Auch die Lastadie, die vergesse ich nie,
da weht ne ganz seltsame Luft.
Frag nur jedes Kind, es sagt dir geschwind:
Stettin hat nen eigenen Duft.
Refrain 1
Vers 3:
Wo die Bollwerks-Astern blühn,
und Karl sagt, komm wir nehmen noch Een!
Refrain 2.
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BeitragThema: Pommernlied (Wenn in stiller Stunde)   Do Okt 15, 2009 6:03 pm

Pommernlied (Wenn in stiller Stunde)
Text: Adolf Pompe,
Melodie: Karl Groos
Wenn in stiller Stunde, Träume mich umwehn,
bringen frohe Kunde, Geister ungesehn,
reden von dem Lande, meiner Heimat mir,
!! hellem Meeresstrande, düsterm Waldrevier !!
Weiße Segel wiegen sich auf blauer See,
weiße Möwen fliegen in der blauen Höh.
Blaue Wälder krönen, weißer Dünensand.
!! Pommerland, mein Sehnen, ist dir zugewandt. !!
Aus der Ferne wendet sich zu dir mein Sinn.
Aus der Ferne sendet trauten Gruss er hin.
Traget, laue Winde, meinen Gruss und Sang,
!! wehet leis und linde treuer Liebe Klang. !!
Bist ja doch das eine auf der ganzen Welt.
Bist ja mein, ich deine, treu dir zugesellt.
Kannst ja doch von allen, die ich je gesehn,
!! mir allein gefallen, Pommerland, so schön !!
Jetzt bin ich am Wandern, bin bald hier, bald dort.
Doch aus allem andern treibt`s mich immer fort.
Bis in dir ich wieder finde meine Ruh,
!! send ich meine Lieder, Dir , o Heimat, zu. !!
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BeitragThema: Ein Lied für Ostpreussen   Do Okt 15, 2009 6:04 pm

Ein Lied für Ostpreußen
Ostpreußen, mein Heimatland /Lied1
In die alten fernen Wälder,
zur Krutinna, an den See
lockt Masurens raunend Stimme:
Wandrer in die Heimat geh!
Lockt Masurens raunend Stimme:
Wandrer in die Heimat geh! Zwischenspiel
Aus der Dämmrung stillem Schatten
wie dereinst Rominten steigt.
Jagdhorn tönt auf weitem Felde,
tief im Wald der Hirsch sich zeig Zwischenspiel
Die Johannisburger Heide,
Memel- und das Oberland!
Grenzvolk auf der eignen Scholle,
sinnend blickt zum Pregel Kant. Zwischenspiel
Tannenberg, du schlichte Stätte,
heißumkämpfte Erde, du.
Wo der Schnitter mäht die Ähre,
Mannen halten letzte Ruh. Finger! Pause
Über Haff und Meer und Düne
Feuer blinken auf zur Wacht,
leuchten weit in alle Ferne;
Schiffe ziehn durch Sturm und Nacht. Zwischenspiel
Kurenwimpel flattern nieder,
Welle greift nach ihrem Kind.
Erde deckt mit tiefem Schweigen,
die nicht mehr am Wandern sind. Zwischenspiel
Lichter ferner Welten schauen
auf uraltes Bernsteinland.
Elch und Möwe ziehn die Straße:
über Ostpreußen, mein Land. Finger! Schluss!
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BeitragThema: Ein Masurenlied   Do Okt 15, 2009 6:06 pm

Wild flutet der See (Masurenlied) /Lied2
Wild flutet der See.
Drauf schaukelt der Schiffer im schwankenden Kahn.
Schaum wälzt er wie Schnee
von grausiger Mitte zum Ufer hinan.
Wild fluten die We e e ellen auf
Vaterlands See wie schön!
O tragt mi-ich auf Spiegeln zu Hügeln, Masovias Seen!
O Heimatland, Masovias Strand,
Masovia lebe, mein Vaterland!
O Heimatland, Masovias Strand,
Masovia lebe, mein Vaterland!
Wild brauset der Hain.
Dort spähet der Schütze des Wildes Spur.
Kühn dringt er hinein,
durchwandert die Höhen, die Täler, die Flur.
Ihr schwebenden Wolken gedenket
doch mein am Hain!
O führt mi ich durch Wälder und Felder zur Heimat ein!
Der Jugend Hain, der Seen Strand,
Masovia lebe, mein Heimatland!
Der Jugend Hain, der Seen Strand,
Masovia lebe, mein Heimatland!
Tal, Hügel und Hain!
Dort wehen die Lüfte so frei und so kühn.
Möcht immer dort sein,
wo Söhne des Vaterlands kräftig erblühn!
Dort ziehen die Hö ö öhen durch
Ne-ebels Grau, o schau!
Hold lächelt auf Höhen und Seen des Himmels Blau.
O Heimatland, Masovias Strand,
Masovia lebe, mein Heimatland!
O Heimatland, Masovias Strand,
Masovia lebe, mein Heimatland!
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BeitragThema: Königsberg in Preussen   Do Okt 15, 2009 6:08 pm

Königsberg in Preussen 
Vor sieben hundert Jahren,
erbaut am Pregelstrand,
die Wiege grosser Namen,
mein Königsberg entstand.
Refrain:
Oh, Königsberg in Preussen,
der schönsten Zeiten Glanz,
bewahren wir im Herzen,
die Erinnrung bleibt uns ganz.
Als Friederich, der Dritte,
die Krone Preussens nahm,
da fing in deiner Mitte,
das Königreich einst an.
Refrain
Was Wägen und was Wagen,
was Kunst und Sinn erbaut,
ist alles heut zerschlagen,
ist fort, was uns vertraut.
Refrain
Mein Königsberg in Preussen,
soviel ist dir geschehn,
man mag dich niederreißen,
du wirst nicht untergehn.


!!!! Beim dem Lied belomm ich ne Gänsehaut !!!!
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BeitragThema: Rominter Heide   Do Okt 15, 2009 6:09 pm

Rominter Heide
Rominter Heide, mein schönes Land,
dort wo ich meine Heimat fand.
Rominter Heide, mein schönes Land,
wie lieb ich dich so sehr.
Dunkle Wälder, weite Felder
und die Menschen frohen Muts.
Elche, Störche und die Pferde,
wie vermiss ich euch so sehr.
Rominter Heide, mein schönes Land,
dort wo ich meine Heimat fand.
Rominter Heide, mein schönes Land,
wie lieb ich dich so sehr.
Muß nun leben in der Fremde,
kann nun niemals mehr zurück.
Könnt ich dich noch einmal sehen,
wär`s für mich das größte Glück. ZWISCHENSPIEL
Rominter Heide, mein schönes Land,
dort wo ich meine Heimat fand.
Rominter Heide, mein schönes Land,
wie lieb ich dich so sehr.
Niemals werd ich dich vergessen,
wenns auch viele Jahre her.
Denn wer einmal dort zuhaus war,
der vergisst dich niemals mehr.
Rominter Heide, mein schönes Land,
dort wo ich meine Heimat fand.
Rominter Heide, mein schönes Land,
wie lieb ich dich so sehr.
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BeitragThema: Ännchen von Tharau   Do Okt 15, 2009 6:11 pm

Ännchen von Tharau Simon Dach für seine Anne von Tharau (Pastorentochter)
Annchen von Tharau ist, die mir gefällt,
Sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld.
Annchen von Tharau hat wieder ihr Herz
Auf mich gerichtet in Lieb' und in Schmerz.
Annchen von Tharau, mein Reichthum, mein Gut,
Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut!
Käm' alles Wetter gleich auf uns zu schlahn,
Wir sind gesinnet bei einander zu stahn.
Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein
Soll unsrer Liebe Verknotigung seyn.
Annchen von Tharau, mein Licht, meine Sonn,
Mein Leben schließ' ich um deines herum.
Recht als ein Palmenbaum steigt über sich,
Je mehr ihn Hagel und Regen anficht;
So wird die Lieb' in uns mächtig und groß
Durch Kreuz, durch Leiden, durch allerlei Noth.
Annchen von Tharau, mein Reichthum, mein Gut,
Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut!
Würdest du gleich einmal von mir getrennt,
Lebtest, da wo man die Sonne kaum kennt;
Ich will dir folgen durch Wälder, durch Meer,
Durch Eis, durch Eisen, durch feindliches Heer.
Was ich gebiete, wird von dir gethan,
Was ich verbiete, das läßt du mir stahn.
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BeitragThema: Danziger Heimatlied   Do Okt 15, 2009 6:12 pm

Danziger Heimatlied
Kennst du die Stadt am Bernsteinstrand,
umgrünt von ew`ger Wälder Band,
wo schlanke Giebel streben
empor zum Sonnenschein?
Ja sollt ich fröhlich leben,
ja sollt ich fröhlich leben,
in Danzig, in Danzig, in Danzig müsst es sein.
Kennst du die Stadt, wo Turm an Turm
in Treue trotzt dem Zeitensturm,
wo stolze Schiffe gleiten ins blaue blaue Meer hinein?
Ja, tapfer sollt ich streiten,
ja, tapfer sollt ich streiten,
für Danzig, für Danzig, für Danzig müsst es sein.
Kennst du die Stadt, wo deutsche Art
voll Kraft und Mut ihr Gut bewahrt
wo deutsch die Glocken warben,
wo deutsch ein jeder Stein?
Ja, sollt ich ewig leben,
ja, sollt ich ewig leben,
in Danzig, in Danzig, in Danzig müsst es sein.
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BeitragThema: Ostpreussisches Reiterlied   Do Okt 15, 2009 6:14 pm

Ostpreussisches Reiterlied
Deine Söhne, Land im Osten,
auf der Grenzwacht letztem Posten
stehn die Hand am Sattelknauf;
dass ein jeder Reiter werde
wuchsen deine edlen Pferde
auf dem Heimatboden auf.
Horch, es klingt aus alten Tagen
wildes Lied und Heldensagen
Reiterkampf auf grüner Heid`;
Vaterlands- und Brudertreue,
stets bewahrt, bewährt aufs neue,
Reiter denkt der alten Zeit!
Kameraden aufgesessen!
Wird kein Hindernis gemessen,
wenn das Herz im Felde fliegt.
Jagd auf grünen Weiten,
seht, wir reiten durch die Zeiten
ungehemmt und unbesiegt.
Sind der Heimat eingeschworen,
sind dem Sattel schon geboren
und auf ewig ihm geschenkt;
denn die Preußenreiter reiten,
bis sie aus dem Sattel gleiten
wenn der Tod die Flagge senkt.
Heil`gen Brauches sind wir Erben,
lass ihn, Herrgott, nimmer sterben,
unsern alten Reitergeist!
Gib uns deines Windes Schwingen
einst, wenn die Fanfaren klingen
und es wieder reiten heißt.
Wohl, dann werden unsre Scharen
wie ein heilig Wetter fahren
durch die Nacht, die dich bedroht,-
Preussenerde, Heimaterde,
von den Rücken unserer Pferde
grüssen wir das Morgenrot
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BeitragThema: Westpreussenlied   Do Okt 15, 2009 6:15 pm

Westpreußenlied
Westpreußen, mein lieb Heimatland,
wie bist du wunderschön!
Mein ganzes Herz dir zugewandt,
soll preisend dich erhöhn.
Im Weichselgau ich Hütten bau,
wo Korn und Obst der Flur entsprießt,
wo Milch und Honig fließt.
Wo Korn und Obst der Flur entsprießt,
wo Milch und Honig fließt.
O Land, durch deutsche Tüchtigkeit
und deutschen Fleiß erblüht,
dir schwört mein Herz Ergebenheit
und Treue mein Gemüt.
Durch deutsche Kraft und Wissenschaft,
II: sei deutsches Wesen, deutsche Art,
dir allezeit gewahrt.:II
Wie lieblich grünen Wald und Feld,
manch blauer See im Tal!
Drum steht mir auf der ganzen Welt
kein schön`res Land zur Wahl.
Im Weichselgau auf blumiger Au,
II: will ich dereinst begraben sein,
geh ich zur Ruhe ein. :II
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BeitragThema: Schlesierlied   Do Okt 15, 2009 6:16 pm

Schlesierlied
(Kehr ich einst zur Heimat wieder)

Kehr ich einst zur Heimat wieder,
früh am morgen, wenn die Sonn aufgeht.
Schau ich dann ins Tal hernieder,
wo vor jeder Tür ein Mädchen steht. REFRAIN
REFRAIN: Da seuftzt sie still ja s t i l l und flüstert leise,
mein Schlesierland, mein Heimatland,
so von Natur, N a t u r, in alter Weise,
wir sehn uns wieder mein Schlesierland,
Wir sehn uns wieder, .. am Oderstrand.
In dem Schatten einer Eiche,
ja, da gab ich ihr den Abschiedskuss.
Schatz, ich kann nicht bei dir bleibenl,
weil, ja weil ich von dir scheiden muß. REFRAIN
Liebes Mädchen. lass das Weinen,
liebes Mädchen, lass das Weinen sein.
Wenn die Rosen wieder blühen,
ja dann kehr ich wieder bei dir ein. REFRAIN
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BeitragThema: Preussenlied   Do Okt 15, 2009 6:18 pm

Preußenlied


Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben?

Die Fahne schwebt mir weiß und schwarz voran!
Daß für die Freiheit meine Väter starben,
Das deuten, merkt es, meine Farben an.
Nie werd' ich bang verzagen,
Wie jene will ich's wagen
|: Sei's trüber Tag, sei's heitrer Sonnenschein,
Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein! Neutral
Nicht jeder Tag kann glühn im Sonnenlichte;
Ein Wölkchen und ein Schauer kommt zur Zeit;
Drum lese keiner mir es im Gesichte,
Daß nicht der Wünsche jeder mir gedeiht.
Wohl tauschten nah und ferne
Mit mir gar viele gerne;
|: Ihr Glück ist Trug und ihre Freiheit Schein:
Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein! Neutral
Und wenn der böse Sturm mich wild umsauset,
Die Nacht entbrennet in des Blitzes Glut;
Hat's doch schon ärger in der Welt gebrauset,
Und was nicht bebte, war der Preußen Mut.
Mag Fels und Eiche splittern,
Ich werde nicht erzittern;
|: Es stürm' und krach', es blitze wild darein!
Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein! Neutral
Und wir, die wir am Ost- und Nordseestrande,
Als Wacht gestellt, gestählt von Wog' und Wind,
Wir, die seit Düppel durch des Blutes Bande
An Preußens Thron und Volk gekettet sind,
Wir woll'n nicht rückwärts schauen,
Nein, vorwärts mit Vertrauen!
|: Wir rufen laut in alle Welt hinein:
Auch wir sind Preußen, wollen Preußen sein! Neutral
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BeitragThema: Ostpreussisches Reiterlied   Do Okt 15, 2009 6:19 pm

Ostpreussisches Reiterlied



Deine Söhne, Land im Osten,
auf der Grenzwacht letztem Posten
stehn die Hand am Sattelknauf;
dass ein jeder Reiter werde
wuchsen deine edlen Pferde
auf dem Heimatboden auf.
Horch, es klingt aus alten Tagen
wildes Lied und Heldensagen
Reiterkampf auf grüner Heid`;
Vaterlands- und Brudertreue,
stets bewahrt, bewährt aufs neue,
Reiter denkt der alten Zeit!
Kameraden aufgesessen!
Wird kein Hindernis gemessen,
wenn das Herz im Felde fliegt.
Jagd auf grünen Weiten,
seht, wir reiten durch die Zeiten
ungehemmt und unbesiegt.
Sind der Heimat eingeschworen,
sind dem Sattel schon geboren
und auf ewig ihm geschenkt;
denn die Preußenreiter reiten,
bis sie aus dem Sattel gleiten
wenn der Tod die Flagge senkt.
Heil`gen Brauches sind wir Erben,
lass ihn, Herrgott, nimmer sterben,
unsern alten Reitergeist!
Gib uns deines Windes Schwingen
einst, wenn die Fanfaren klingen
und es wieder reiten heißt.
Wohl, dann werden unsre Scharen
wie ein heilig Wetter fahren
durch die Nacht, die dich bedroht,-
Preussenerde, Heimaterde,
von den Rücken unserer Pferde
grüssen wir das Morgenrot.
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BeitragThema: Land der dunklen Wälder   Do Okt 15, 2009 6:20 pm

Land der dunklen Wälder
Landeshymne Ostpreußen




Land der dunklen Wälder und kristallnen Seen,

über weite Felder lichte Wunder geh`n.
Starke Bauern schreiten hinter Pferd und Pflug,
über Ackerbreiten streicht der Vogelflug.
Und die Meere rauschen den Choral der Zeit,
Elche stehn und lauschen in die Ewigkeit.
Tag ist aufgegangen über Haff und Moor,
Licht hat angefangen, steigt im Ost empor.
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Soldatenlied


An der Weichsel gegen Osten
Da stand ein Soldat auf Posten;
Sieh da kam ein schönes Mädchen,
brachte Blumen aus dem Städtchen;
Sieh da kam ein schönes Mädchen,
brachte Blumen aus dem Städtchen;
„Halt! Wohin du schöne Rose,
Halt! Wohin du Himmelsknospe?“
„Ei, Blumen bring ich dir zum Strauße,
und dann eile ich nach Hause.“
„Ei, Blumen bring ich dir zum Strauße,
und dann eile ich nach Hause.“
Ganz verdächtig scheint die Sache;
Fort, marsch mit dir zur Wache!“
„O, laß mich gehen, sieh, ich weine,
meine Mutter weilt alleine.“
„O, laß mich gehen, sieh, ich weine,
meine Mutter weilt alleine.“
„Bist du treu dem Vaterlande,
so gib mir einen Kuß zum Pfande!“
„Du wirst vom Pferd absteigen müssen
Wenn du meinen Mund willst küssen.“
„Du wirst vom Pferd absteigen müssen
Wenn du meinen Mund willst küssen.“
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BeitragThema: Mein Thorn   Do Okt 15, 2009 6:22 pm

Mein Thorn
Lied aus Westpreußen

Musik: G. Hamza, Text: Heidel Mittelsteiner

O du mein Thorn am fernen Weichselstrand
Des Stromes Königin wirst du genannt.
Der breite Fluss, der Reichtum dir gebracht,
bestärkte weit im Lande deine Macht.
Von Ferne sieht man deiner Tore Wehr.
Sie trotzen mutig manchem fremden Heer.
Refrain:
Geliebtes Thorn, du bist die Schönste doch…
Und sind wir fern du fehlst uns immer noch. ---
Geliebtes Thorn, du bist die Schönste doch…
Und sind wir fern du fehlst uns immer noch. !!
Die Ordensritter prägten dein Gesicht,
Ein Makel darauf war das Blutgericht.
Für fromme Herzen viele Kirchen stehn.
So manches Kunstwerk kann man drinnen sehn.
Gelehrsamkeit trug überreichen Lohn.
Du darfst mit Lorbeer kränzen manchen Sohn.
Refrain..
Der Größte änderte der Sterne Lauf.
Den hielten selbst die Bischöfe nicht auf.
Sein Name ist der ganzen Welt bekannt;
Zugleich mit ihm wirst du mein Thorn genannt.
Sind wir vertrieben auch aus deiner Hut,
die Stadt, der Fluß, sie liegen uns im Blut.
Refrain
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BeitragThema: Hanke   Do Okt 15, 2009 6:23 pm

Ach Hannke, min Mannke
Volksweise aus Westpreußen
Mundart:






Hannke min Mannke, was kost e Paar Schoh?
E Doahler, e Dittke, e Butschke dorto!
Weerscht eher gekoame,
Had eck di genoame,
Kömmst noch, kömmst noch,
So nähm eck di doch!
Hochdeutsch:
Hannes, mein Mannchen,
Was kostet ein Paar Schuh?
Einen Taler, ein Dittchen, einen Kuss dazu!
Währst eher gekommen,
Hätt`ich dich genommen,
Kommst noch, kommst noch,
So nähm ich dich doch.
Plattdeutsch:
Go vun mi, go vun mi!
Ick mach di nich sehn!.
Kumm tau mi, kumm tau mi!
Ick bün so alleen.
Fiderallalala, fiderallalala,
Kumm tau mi, kumm tau mi!
Ick bün so alleen.
Fiderallalala, fiderallalala,
Kumm tau mi, kumm tau mi!
Ick bün so alleen.
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BeitragThema: Mein Danziger Land   Do Okt 15, 2009 6:26 pm

Mein Danziger Land
Worte: Adolf Paetsch
Weise : Wilhelm Reinhard

Grüne Werderfluren breiten
Sich vom Haff bis an die Höh`n,
und im Schmuck der Blumengärten
Dörfer rings und Weiler steh`n,
Dörfer rings und Weiler steh`n.
All das fruchtende Gelände
Schuf einst deutsche Bauernhand. Refrain:
Immer liebt dich meine Seele,
du mein schönes Danz´ger Land
Immer liebt dich meine Seele,
du mein schönes Danz´ger Land
Von den Höhenrücken winken
Lausch`ge Wälder, märchenschön,
und auf den verschlung`nen Pfaden
Bursch und Mädel wandern gehn.
Sagen aus verscholl`nen Tagen
Raunen an der Bergeswand. REFRAIN
Und der Ostsee blaue Wellen
Rauschen um des Schiffes Kiel.
Auf den gelben Dünenstreifen
Kinderlust und Wellenspiel.
Möwen ziehen, und das Auge
Blickt umher wie traumgebannt. REFRAIN
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BeitragThema: Memelland Lied   Do Okt 15, 2009 6:35 pm

Memelland-Lied


Kiefernwälder rauschen über Land und Moor,
und aus tiefen Sümpfen bricht der Elch hervor.
das ist unsere Heimat, das ist unser Strand,
das ist unser, das ist unser, liebes Memelland.
Nehrungselche heben wuchtig ihr Geweih.
Unser junges Leben zieht daran vorbei.
Das ist unsere Heimat, das ist unser Strand,
das ist unser, das ist unser, liebes Memelland..
Stolze Bauern pflügen, wuchtig ist ihr Schritt,
und von grünen Wiesen tönt der Sensen Schnitt.
Das ist unsere Heimat, das ist unser Strand,
das ist unser, das ist unser, liebes Memelland..
Arbeitsame Menschen beten in der Not:
Gib uns Herr, den Frieden, gib uns Fisch und Brot.
Das ist unsere Heimat, das ist unser Strand,
das ist unser, das ist unser, liebes Memelland..
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BeitragThema: noch ein Marschlied   Do Okt 15, 2009 6:36 pm

Ostpreussen, Marschlied
Text und Musik : Klaus Reck

Geboren im Nadrauerland,

Masuren, Natangerland,
im Ermland, Samland, Oberland,
im Land der stillen Seen,
der Elch und das Trakehnerpferd,
der Kranich und Adebar
gehörn zu unsrer Heimat,
die unvergessen ist.
Refrain:
Ostpreussenland, wir werden uns noch
Ostpreussenland, die Wälder und die Seen,
Ostpreussenland, die Sehnsucht ist so stark,
das Heimweh zieht uns alle mal nach der Heimat hin.
Die Heimat möchte ich wiedersehn,
mein schönes Ostpreussenland,
wo uns die Eltern grossgezogen
mit Liebe und viel Freud,
der Jugend Freiheit Wege war’n
das Schönste in dieser Zeit,
drum möchte ich diese Wege
noch einmal wieder gehen.
Refrain…
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BeitragThema: Lyrik / Gedichte / Verse / Reime / Pommern   Do Okt 15, 2009 6:37 pm

Herzlichsten Dank!
Genau so etwas habe ich immer gesucht!
Aus welchem Buch (?) hast Du das????
Soetwas fehlt mir noch in meinem Regal!

_________________
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BeitragThema: Re: Preussen- und PommernLieder   Do Okt 15, 2009 6:38 pm

Ermlandlied

Mein Ermland will ich ehren,
so lang ich leb' und bin.
Die Äcker sind voll Ähren,
die Wiesen sind so grün.
Und durch die Blumenau
wallt's Flüßlein himmelblau.
Mein Ermland will ich ehren,
so lang ich leb' und bin.
Mein Ermland will Mein Ermland will ich preisen,
wo ich wo ich auch immer bin,
mein Lmein Leben soll beweisen,
daß ich dass ich Ermländer bin.
Will blwill bleiben fromm und gut, weisnbbeweisen frohen Mut.
ErmlanMein Ermland will ich preisen,
wo ich wo ich auch immer bin.
Mein and Mein Ermland will ich lieben,
ihmihm sei mein Herz geweiht,
hierhier ist es noch geblieben,
wie wie zu der Väter Zeit.
Hiehier gilt noch Sitt' und Treu',
nicnicht Trug und Heuchelei.
: Mmein Ermland will ich lieben,
ihmihm sei mein Herz geweiht.:
[/center]
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BeitragThema: Volksweise aus Ostpreussen   Do Okt 15, 2009 6:39 pm

Zogen einst fünf wilde Schwäne
Volksweise aus Ostpreußen

Zogen einst fünf wilde Schwäne,
Schwäne leuchtend weiss und schön.
:Sing, sing, was geschah?
Keiner ward mehr gesehn.Ja:
Wuchsen einst fünf junge Birken
grün und frisch am Bachesrand.
:Sing, sing, was geschah?
Keine in Blüten stand.Ja! :
Zogen einst fünf junge Burschen
stolz und kühn zum Kampf hinaus.
:Sing, sing, was geschah?
Keiner kehrt nach Haus. Ja! :
Wuchsen einst fünf junge Mädchen
schön und schlank am Memelstrand.
:Sing, sing, was geschah?
Keine den Brautkranz wand.Ja! :
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BeitragThema: Re: Preussen- und PommernLieder   Do Okt 15, 2009 8:13 pm

Habe es aus dem Internet.... in Pdf´s gesammelt.cu nextChelle
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BeitragThema: und weiter....   Do Okt 15, 2009 8:15 pm

Es dunkelt schon in der Heide
Worte und Weise : Volkslied aus Ostpreußen

Es dunkelt schon in der Heide,
nach Hause lasst uns gehen;
: Wir haben das Korn geschnitten mit unserem blanken Schwert. :
Ich hörte die Sichel rauschen,
sie rauschte durch das Korn;
: Ich hört mein Feinslieb klagen, sie hätt ihr Lieb verlorn :
Hast du dein Lieb verloren,
so hab ich doch das mein.
: So wollen wir beide mit`nander uns winden ein Kränzelein.:
Ein Kränzelein von Rosen,
ein Sträußelein von Klee.
: Zu Frankfurt auf der Brücken, da liegt ein tiefer Schnee. :
In meines Vaters Garten,
da stehn zwei Bäumelein,
: der eine, der trägt Muskaten, der andere Braunnägelein.:
Muskaten, die sind süße,
Braunnägelein, die sind schön;
: wir beide müssen uns scheiden, ja scheiden, das tut weh. :
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BeitragThema: Liebeslied   Do Okt 15, 2009 8:17 pm

Liebeslied
Worte und Weise : Volkslied aus dem Weichselwerder
Verbreitet im Niederdeutschen bis ins Samland



Ach Lieske, komm doch fer de Dör,

komm doch e beske rut!
: Wi beid, wi wölle toasamme koam,
on du böst mine Brut. :
Dat wa eck wol schön bliwe late,
de Olsch, de passt uns op,
: de Dere sönd ringsom verschlote,
s kann keen Mensch nich rop :
Denn wa ick rasch de Ledda hole,
de am Kohstall steiht,
: on wa se an dat Fönster stelle,
dat to di ringeit, :
De Hans, de schleppt de Ledda ran
On kikt ön`t Fönster rön,
: on ea sick Lieske dat versah,
do wä de Hans all bönn. :
On wie de Olsch dat vanam,
do macht se seck stracks op:
: Nach wacht, ju soll de Düwel hole,
du verfluchtes Krop. :
De Hans, de dacht, de Düwel käm,
et sach och gras so ut,
: he noam sin Böxe öne Hand
On schott tom Fönster rut. :
Langsamer:
De Hans, de rend den Hof entlang
On wull tom Dorweg rut,
: Do blew de Böx am Nagel hänge,
dat sach putzig ut. :
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