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 Polenaggression / Kriegsursachen

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BeitragThema: Polenaggression / Kriegsursachen   Di Sep 18, 2007 4:18 pm

aus dem Archiv:


DIE POLNISCHE PROVOKATIONSSTRATEGIE IM JAHRE 1939



Im Rahmen der sattsam bekannten und vielfach ans Pathologische grenzenden Schuldbezichtigungen geistert durch alle Gefilde der Propaganda die Behauptung, das Reich habe 1939 das friedliebende Polenvolk willkürlich überfallen und damit schuldhaft den Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Da diese Verleumder des deutschen Volkes die seelisch-geistige Unterwerfung der militärischen von 1945 folgen ließen und diese unentwegt bis zum heutigen Tage weiterpraktizieren, wurden auch die wirklichen Kriegsursachen durch ein Trommelfeuer von Propaganda genau ins Gegenteil verkehrt und mit Hilfe deutscher Helfershelfer den immermehr verwirrten und beinahe gänzlich hilflosen Deutschen als bare Münze angeboten. Als Erwiderung auf diese völlige Verwirrung jeder geschichtlichen Wahrheit bedarf es zunächst der historischen Richtigstellung, daß das Versailler Polen als Produkt der Versailler Friedensmacher während seiner 20jährigen Existenz der wahrscheinlich größte Unruheherd in Europa war. Die Polen lebten nachweisbar mit allen Nachbarn - wie auch mit ihren Minderheiten - in Zank und Feindschaft. Mit den Russen und Ukrainern ebenso wie mit den Litauern, mit denen es 1938 fast zu einem Krieg gekommen wäre. Streitigkeiten gab es mit den Tschechen im Olsagebiet und schließlich richtete sich der Polnische Haß gegen die in Polen lebenden Juden. In den polnischen Westgebieten aber war es der Deutschenhaß, den man zu einer zweiten Staatsreligion hätte erklären können.



Da im Sommer 1939 für eine Million Deutsche in Polen infolge eines unmenschlichen und nicht mehr aufzuhaltenden Terrors Gefahr für Leib und Leben bestand, müssen die militärischen Aktionen Deutschlands gegen Polen zunächst nur unter dem Aspekt des Eingreifens im letzten Augenblick gesehen werden. Genau genommen war dieser deutsche Einmarsch in Polen eine POLIZEIAKTION GEGEN TERRORISTEN, die ganz sicher Zehntausenden von Volksdeutschen das Leben gerettet hat. Während damals - wie auch vorher schon - der polnischen Minderheit im Reich kein Haar gekrümmt wurde, benutzten die Warschauer Machthaber die in Polen lebende Million Deutscher als eine Art Geiseln, um das Reich auftragsgemäß in provokatorischer Weise in den Zweiten Weltkrieg hineinzuzwingen. Diese Machenschaften waren wohlbedacht und ein wesentlicher Bestandteil der polnischen Gesamtstrategie. Der amerikanische Historiker Stefan S. Possony hat einer solchen Provokationsstrategie in seinem Buch: ,,Zur Bewältigung der Kriegsschuldfrage" ein Kapitel unter dem Titel: Die hehre Kunst der Provokation" gewidmet und schreibt darin u. a. folgendes:



Provokation ist die Kunst, ein falsches Alibi zu schaffen und die Verantwortung für Entscheidungen anderen Staaten aufzuzwingen. Provokationen werden nur selten untersucht, weil die Quellen fast stets ungenügend und verfälscht sind und weil den meisten Historikern die operative Kenntnis fehlt, ohne welche sie die Knäuel der falschen Angaben nicht zu entwirren vermögen. Durch die Vernachlässigung dieses wesentlichen Themas entsteht aber eine gefährliche Verzerrung des Geschichtsbildes..."



Diesen vollendeten Tatbestand polnischer Provokationen des Jahres 1939, die ihren Ausdruck in einer von März bis September 1939 andauernden Terrorwelle fanden, wird daher kein objektiver Historiker mehr in Frage stellen können.



Bereits im Jahre 1929 schrieb der ,,Mocarstwowiec", das Blatt der „Liga für Großmacht", in seiner Ausgabe Nr. 3:



„Im Krieg mit den Deutschen wird es keine Gefangenen geben und keinen Raum für menschliche Gefühle. Da werden wir die Welt staunen machen durch die ungewöhnlichen, das menschliche Maß übersteigenden blutigen Opfer, mit denen wir die Schmach der Kränkungen abwaschen, die wir von den Deutschen erfahren haben. Wir müssen in die polnische Armee den Geist eines unversöhnlichen, bis zur Grausamkeit gesteigerten Kampfes tragen."



Im März 1939 wurde zwecks wirtschaftlicher Ausschaltung der stets loyalen deutschen Volksgruppe in fast allen polnischen Zeitungen dieser Boykottaufruf veröffentlicht: „Die Deutschen in Polen heben den Kopf. Aufgrund dieser Provokation muß die polnische Allgemeinheit den illoyalen Bürgern eine entsprechende Abfuhr erteilen.



l.) Diejenigen Polen, die in deutschen Geschäften kaufen oder deutsche Lokale aufsuchen, werden öffentlich gebrandmarkt.

2.) Alle polnischen Firmen müssen ausschließlich polnische Jugend und polnische Arbeiter beschäftigen.

3.) Alle Schreiben, die an die Behörden, Büros und Firmen in deutscher Sprache abgefaßt werden, müssen unbeantwortet bleiben.

4.) Wir streben an:

a) Das Verbot des Erwerbs von Grundstücken oder von Konzessionen durch Deutsche;

b) die Aberkennung aller Staatsaufträge und Aufträge der Kommunalbehörden an deutsche Firmen.



Mitte April 1939 veranstaltete der polnische Westverband eine deutschfeindliche Hetzwoche, während der u. a. ein Flugblatt folgenden Inhalts verbreitet wurde:



„In den Reihen des Westverbandes kannst du den Panzer Polens auf seinem Westgürtel bauen helfen. Denke an die polnischen vom Mutterlande abgetrennten Gebiete: Marienburg, das Ermland, an die Masuren, an die Kaschubei, an das Posener Grenzgebiet und das Oppelner Schlesien!" -



Am 11. Mai 1939 schrieb eine Frau Zofja Zelska Mrozowicka drohend im „Dziennik Bydgoski"; ,,Sollte es unter den Volksdeutschen in Polen Anhänger eines ausländischen Regimes geben, so wissen sie mit Bestimmtheit: Der Führer Ist weit, aber der polnische Soldat ist nahe und in den Wäldern fehlt es nicht an Ästen." -



Aus der Berichterstattung einer einzigen deutschen Zeitschrift, der Augustausgabe 1939 des ,,Thorner Ordenskreuzes" ist ersichtlich, welches wütende Inferno im Sommer 1939 über die Volksdeutschen hereingebrochen war, das in Anbetracht seiner Ausmaße als Beginn eines Genocid betrachtet werden kann.



Diese Überschriften werden die Untaten von damals in der Geschichte niemals zum Erlöschen bringen:



Offener Terror . . . deutsche Schulen und Ferienkolonien geschlossen . . . deutsches Kirchengut beschädigt . . . deutsche Betriebe geschlossen . . . Verbote . . . Verhaftungen . . . Entlassungen . . . ein ganzes deutsches Dorf ausgesiedelt . . . Kirchenglocken mundtot gemacht . . . Friedhofsfrevel . . . Steine gegen die Kirche . . ."


Quelle:
Der

Bromberger Blutsonntag

im September 1939

oder

Die gezielte Provokation zu Beginn des Zweiten Weltkrieges

Wie es damals wirklich war

von Rudolf Stade


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BeitragThema: Der Genozid an den Deutschen   Di Sep 18, 2007 4:20 pm

Der Genozid an den Deutschen in Polen



Der im oberschlesischen Abstimmungsgebiet von der polnischen Regierung eingesetzte Abstimmungskommissar Korfanty stellte bewaffnete polnische Freiwilligenverbände auf, die die deutsche Bevölkerung tyrannisierten. Die alliierten Besatzungstruppen unternahmen jedoch nichts gegen die polnischen Freischärler. Auch gegen den von Korfanty am 3.5.1921 angezettelten Aufruhr, der den bisherigen Terror gegen die Deutschschlesier an Härte und Grausamkeit noch weit übertraf -bereits damals gab es Morde an Deutschen-, unternahm die alliierte Kontrollkommission nichts. Und doch stimmten am 20.3.1921 62 % der Oberschlesier für Deutschland ab (A. Schickel 1984),



Im Gefolge der Verträge nach Kriegsschluß 1918 schloß Polen mit den Alliierten am 28.6.1919 einen Minoritätenschutzvertrag ab, in dem es sich verpflichtete, „... allen Einwohnern ohne Unterschiede der Geburt, der / Angehörigkeit, der Sprache, des Volkstums und der Religion den umfassenden Schutz ihres Lebens und ihrer Freiheit zu gewährleisten", ebenso stand es in der polnischen Verfassung (A. Schickel 1984, S. 183).



Für den Minderheitenschutz auf zwischenstaatlicher Ebene war der Völkerbund zuständig. Der Völkerbund kümmerte sich kaum um die Belange deutscher Minderheiten, noch nicht einmal 4,5 % aller von Deutschland eingereichten Fälle zwischen 1920 und 1930 wurden bearbeitet. Die restlichen 95,6 % wurden zurückgewiesen oder einfach nicht erledigt. Außenminister Stresemann kritisierte dieses Vorgehen auf der Konferenz von Lugano am 17.10.1930: „... während der Völkerbund allen Appellen und Darlegungen gegenüber taub ist ...“ und am 14.12.1931: „Das Ziel polnischer Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten auf dem Papier und in Wirklichkeit" (U. W. 1965, S. 157)

.

Die minderheitenfeindlichen Maßnahmen der polnischen Regierung begannen sofort mit der Annexion der deutschen Ostgebiete nach Krieg und erstreckten sich auf alle Lebensbereiche wie deutsche kulturelle Einrichtungen, Schulen und Bildungsstätten, bäuerlichen Grundbesitz und Industrieunternehmen sowie Vereine, Genossenschaften usw. und steigerten sich bis Kriegsbeginn kontinuierlich. Sie wurden von terroristischen Maßnahmen polnischer Vereine begleitet, die schon vor 1933 zu Todesopfern führten. Ein Gesetz zur Bodenreform gestattete zunächst die Enteignung von Großgrundbesitz. Die Maßnahmen gegen die deutsche Volksgruppe zielten aber von Anfang an nicht nur auf Enteignung des landwirtschaftlichen Großgrundbesitzes, sondern auch des klein- und mittelbäuerlichen Besitzes. Allein 1924 wurden 500 000 ha enteignet (U. W. 1965, S. 153), bis 1939 insgesamt 750 000 ha. Im Jahr 1939 betrugen die enteigneten Flächen in den Woiwodschaften Posens 12 165 ha, in Pommerellen 11 334 ha und in Schlesien 3 317 ha. Nach einem Grenzzonengesetz durften Deutsche in einem 30 km breiten Grenzstreifen kein Land mehr besitzen. Das betraf fast ganz Westpreußen. Von den 1925 vorhandenen 657 deutschen Schulen blieben bis 1938/39 nur 185 übrig. Deutsche Schüler wurden zwangsweise in polnische Schulen eingewiesen, deutsche Lehrer verloren ihre Stellungen und ihre Lehrbefugnisse. Für den Terror gegen deutsche Einrichtungen soll hier nur das Beispiel der Bromberger Deutschen Rundschau angeführt werden:

„Von 1920-1939 hatte diese Zeitung 872 Strafverfahren. Die Schriftleiter wurden insgesamt zu 5 Jahren, 11 Monaten und Gefängnis sowie 24.000 Zloty Geld- und 38.000 Zloty Gerichtsstrafe verurteilt. 546 Mal unterlag diese deutsche Zeitung der Beschlagnahme. Gesamtverlust: ungefähr 7.000.000 Zloty. Keiner volksdeutschen Zeitung in Polen blieb ein ähnliches Schicksal erspart" (R. Trenkel 1979).

Dies Umstände zwangen zur Auswanderung. Bis 1923 hatten bereits 500 000 Deutsche Polen freiwillig verlassen, bis 1939 waren es 1,5 Millionen.



Bereits 1919 besaß Polen die ersten Konzentrationslager Europas und hatte 16000 Deutsche als Staatsfeinde inhaftiert (H. Splittgerber 1989, S. 33).

Am l7.06.1934, also nach Abschluß des deutsch-polnischen Nichtangriffsvertrages, beschloß die polnische Regierung wiederum die Errichtung von Konzentrationslagern und ab 1945 wieder mit noch ungezählten Opfern. Während die Reichsregierung bis 1933 vergeblich alles ihr Mögliche gegen die Verfolgung der Deutschen unternahm, gelang es Hitler nach 1933, mit dem polischen Präsidenten Pilsudski zu einem Übereinkommen und zum Abschluß eines Nichtangriffspaktes zu gelangen.

Er stellte die Revisionspolitik und die Unterstützung der deutschen Minderheit in Polen ein und gab die Anweisung an die Presse, nichts Nachteiliges über Polen zu berichten, so wurde die polnische Teilmobilisierung vom März 1939 in der deutschen Presse völlig herunter gespielt.



Nach dem Abschluß des Nichtangriffspaktes kündigte die polnische Regierung im September 1934 den Minderheitenschutzvertrag und führte die Entdeutschungen auch nach einer deutsch-polnischen Erklärung zum Minderheitenschutz vom 5.11.1937 unvermindert weiter. Kurz vor und nach der englischen Garantieerklärung vom 31.3.1939 steigerte sich der polnische terror nochmals.

Das mögen nur einige wenige Beispiele belegen:

Der deutsche Botschafter in Warschau berichtete am 16.10.1935 an das Auswärtige Amt: „... Es wird notwendig sein, daß sich die deutsche Öffentlichkeit mehr als das in letzter Zeit der Fall war, mit dem Schicksal der deutschen Minderheit in Polen befasst … Der Kampf [der Polen] geht vielmehr auf der ganzen Linie weiter ... ..., nämlich die völlige Polonisierung ... wird auch heute noch mit aller Konsequenz verfolgt. Das Verständigungsabkommen hat das Tempo vielleicht sogar beschleunigt ….



Auch seien folgende Zahlen erwähnt:

Im Sommer, also vor dem 01.09.1939, wurden bereits 500 Deutsche ermordet, nach v.Richthofen 8000!

Nach dem 01.09. etwa 20000.

Nach Kriegsbeginn wurden etwa 5000 volksdeutsche Soldaten in der polnischen Armee ermordet.

Insgesamt hatte die deutsche Volksgruppe vor und nach Kriegsbeginn mindestens 58 000 Ermordete, davon 3000 bis 4000 vor Kriegsbeginn zu beklagen.





Soviel zur Mordlust und Mordschuld der Deutschen.



Folgenden Absatz möchte ich aber nochmals hervorheben:

Er stellte die Revisionspolitik und die Unterstützung der deutschen Minderheit in Polen ein und gab die Anweisung an die Presse, nichts Nachteiliges über Polen zu berichten, so wurde die polnische Teilmobilisierung vom März 1939 in der deutschen Presse völlig herunter gespielt.



Hieraus lässt sich erklären, warum so wenige Fakten über „den Krieg vor dem Krieg“ bekannt sind.



Quelle: Helmut Schröcke / Kriegsursachen

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BeitragThema: Historischer Kurzüberblick   Di Sep 18, 2007 4:27 pm

Historischer Überblick

Die deutschen Ostgebiete, die Gebiete östlich der Oder und Neiße, sind seit Jahrhunderten deutsches Siedlungsland, Sie wurden infolge des Versailler Diktates und der dadurch widerrechtlich erzwungenen Gebietsabtretungen in den Jahren 1919-1921, insbesondere an das 1916 aufdeutsche und österreichische Veranlassung neu entstandene Polen, bis auf die deutschen Kernlande im Osten und darüber hinaus verkleinert (z.B. Abtrennung des mehrheitlich deutschsprachigen Westpreußens). Die von den Alliierten lediglich zugelassenen beiden Volksahstimmungen ergaben nach dem ersten Weltkrieg in den Ostgebieten hohe Mehrheiten für Deutschland: Am II. Juli 1920 stimmten im südlichen Ostpreußen 97,8 % und in den vier westpreußischen Abstimmungskreisen 92,4 % sowie am 20. März 1921 in Oberschlesien 60 % für Deutschland, wobei Kattowitz mit 85 %, Oppeln gar mit 90 % für den Verbleib beim Reich stimmten. Auch damit war vor aller Welt in den von den Alliierten überwachten Volksabstimmungen bewiesen, daß diese Ostgebiete unzweifelhaft deutsch sind. Polens Forderungen auf Ostdeutschland sind alt. Der l. Pan-slawistische Kongreß forderte 1848 in Prag die Linie Stettin-Triest (also praktisch die Oder-Neiße-Linie) als slawische Westgrenze. Bei den Friedensverhandlungen in Versailles 1919 forderte das am Krieg nicht beteiligte, neu entstandene Polen weite Gebiete Ostdeutschlands, von denen es einen Teil schon damals aus der alliierten Kriegsbeute erhielt. Warschau und später die polnische Exilregierung in London hielten wd-tere Gehictsforderungen aufdeutsches Land aufrecht, vor allem als die Sowjetunion 1944—45 die ihr 1921 von Polen in einem Angriffskrieg entrissenen Gebiete Weißrußlands und der Ukraine zurückeroberte. In Jalta und Potsdam gaben 1945 auch die Westalliierten den unberechtigten polnischen Wünschen aufostdeutsches Land nach. Die Ostgebiete in den Grenzen vom 31. 12. 1937 galten nach dem alliierten "Londoner Protokoll" über die Besatzungszonen vom 12. September 1944 als Teile der sowjetischen Besatzungszone. Im "Potsdamer Protokoll (Ziffer VI und IX) der Alliierten vom 2.8. 1945 wurden die Ostgebiete ohne deutsche Beteiligung und Anerkennung "vorbehaltlich der endgültigen Bestimmung der territorialen Fragen bei der Friedensregelung" teilweise unter sowjetische (das nördliche Ostpreußen) und teilweise unter polnische "Verwaltung" gestellt. Dabei stellten die Westmächte nur der UdSSR in Aussicht, den "Vorschlag" der Sowjetunion auf Erwerb des nördlichen Ostpreußens bei der bevorstehenden Friedensregelung zu "unterstützen". Polen wurde bezüglich der ihm zur Verwaltung übergehenen Gebiete nichts zugesagt. Sowohl die UdSSR als auch Polen beachteten zunächst diese VTinTiTTilKeit durchaus (u.a. Sowjetisch-polnischer Vertrag vom 16.8. 1945) und erkannten den Friedensvertragsvorhehalt ausdrücklich an. Erst später setzten sich beide darüber hinweg: Die Sowjetunion gliederte Nord-Ostpreußen durch Verfassungsgesetz vom 25. 2. 1947 ein, Polen löste sein Sonderministerium für die besetzten Ostgebiete mit Gesetz vom 11.1. 1949 auf und behandelte diese dann wie sein übriges Land. Die Mehrheit der Deutschen wurde 1945-49 aus den Gebieten grausam und mit hohen Todesraten (mindestens 1.4 Millionen Tote allein in den deutschen Ostgebieten) vertrieben. Die DDR erkannte die polnische Annexion und die Oder-Neiße-Linie als "Friedensgrenze" am 6. Juni 1950 im Görlitzer Vertrag mit Polen an. Die Bundesrepublik Deutschland hat dagegen protestiert: sie hat wie die Westmächte die Oder-Neiße-Linie als Grenze und damit die Ausgliederung der Ostgebiete aus Deutschland bisher nicht anerkannt. Die_ Ostvertäge von 1970-72 sind keine »Grenzanerkennungsverträge«. Das Bundesverfas-sungsgericht hat in menreren Urteilen 1973-87 den Fortbestand des Deutschen Reiches in den Vorkriegsgrenzen (nicht in denen von 1937, die willkürlich von den Alliierten festgesetzt wurden und für die Deutschen unverbindlich sind) fest-"gestellt.



Quelle:

Was wird mit den deutschen Ostgebieten?

Materialien zum deutsch-polnischen Problem



Institut für deutsche Nachkriegsgeschichte (IdN), Tübingen

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BeitragThema: Weiterführende Literatur zu dem Themengebiet   Di Sep 18, 2007 4:40 pm

u.a.:



Weiferführende Literatur

Dieter Blumenwitz: Die Ostverträge im Lichte des internationalen Vertragsrechts, Bonn 1982 Werner Fuchs: Selbstzeugnisse polnischen Eroberungswillens,

Neuauflage Struckum 1988 Wigbert Grabert (Hrsg.): Jalta - Potsdam und die Dokumente

zur Zerstörung Europas, Tübingen 1985 David, L. Hoggan: Der erzwungene Krieg, Tübingen '" 1990 Hans Egar Jahn: Die deutsche Frage von 1945 bis heute,

Mainz 1985 Heinz Nawratil: Die deutschen Nachkriegsverluste,

München 1986

Alfred Schickel: Deutsche und Polen, Bergisch-Gladbach 1984 Werner Trautmann: Tod und Gewalt. Die Vertreibung als völkerrechtliches, politisches, ethisches, soziales und geschichtliches Problem, Tübingen 1989

Alfred des Zayas: Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen, München ^1981

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BeitragThema: Dresden   Mo Jan 26, 2009 4:08 pm


Gegen das Vergessen !


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Zuletzt von Admin am Mi Feb 18, 2009 6:50 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Schuld am 2.WK.   Di Feb 10, 2009 2:41 pm

Um diese wichtigen Themen in der Gesamtheit betrachten zu können, denkt bitte auch an diesen Faden ...
http://preussen.forum8.biz/die-geschichte-des-reiches-f12/wer-war-schuld-am-2wk-t96.htm#1048

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BeitragThema: Polnische Morde / Heißblutmorde   Mo März 09, 2009 4:28 pm

Hier
http://histor.ws/seppdepp/006.htm
ist u.a. folgendes zu lesen:


Ereignishintergrund
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden im
Versailler Vertrag umfangreiche Gebiete des Deutschen Reiches an Polen
übertragen. In diesen Gebieten lebten daher ab 1919 viele Deutsche
unter polnischer Herrschaft. Polnischer Haß gegen diese
Bevölkerungsgruppe zeigte sich schon Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg.
Erste Morde an Deutschen geschahen während des sog. "dritten polnischen
Aufstands" in Oberschlesien im Mai und Juni 1921.(1) Am 15. Mai 1927 gab es ein Pogrom in Rybnik.(2)
Ab April / Mai 1939 wurden regelmäßig Überfälle und Angriffe auf
Wohngebiete und Einwohner der deutschen Minderheit in polnisch
besetzten Gebieten verzeichnet.(3) Mehrere Monate vor Beginn des
deutschen Angriffs gegen Polen am 1. September 1939 wurde in Rundfunk
und Presse Polens verkündet, "daß im Kriegsfalle kein einheimischer
Feind lebend entrinnen wird". Noch vor dem Krieg wurden zwei große
polnische Konzentrationslager eingerichtet, worin die Opfer der
geplanten Jagd auf die deutsche Minderheit (Polowanie na Niemcow)
eingewiesen werden sollten.(4)
Jagd auf Deutsche
Die Jagd begann am 1. September 1939.
Ihr Hauptzentrum war der Raum um die Stadt Bromberg (Bromberger
Blutsonntag), wo deutsche Einwohner von Polen bestialisch ermordet
wurden.(5) Andere Verfolgungsgebiete waren das polnische
Industriegebiet in und um Lodz, Ortschaften entlang der neuen Grenze zu
Deutschland sowie der sog. Korridor zwischen Danzig und Ostpreußen. Die
Verbrechen dieser Verfolgung bestanden aus wahllosen Tötungen und
gezielter Verschleppung der deutschen Führungsschichten.(6) Massenmorde
In
Dörfern des westlichen Grenzgebiets wurde bis zur Hälfte der deutschen
Bevölkerung umgebracht. Von polnischer Seite werden heute nur insgesamt
3.841 Opfer für möglich gehalten. Doch sind alleine 5.490 Tote und
Vermißte dokumentarisch belegt. Die Gesamtopferzahl liegt vermutlich
bei mehr als 6.000 Toten.(7) Verschleppungen
Die
Verschleppungen begannen am 1. September mit Verhaftungen anhand von
lange zuvor durch polnische Behörden erarbeiteten Jagdlisten.(Cool
Die Verhaftungen geschahen ohne richterliche Legitimation wegen
"Spionage" oder "subversiver Tätigkeit". Für die Vorwürfe wurde kein
Beweis geführt, es war eine formelhafte Pauschal- Floskel. Die
verschleppten Deutschen wurden nach Ostpolen auf Fußmärsche geschickt.
Wer nicht weiterkonnte, wurde totgeschlagen. Zum Beispiel wurden von
den 700 verhafteten Deutschen des Kreises Obornik nachweislich 231
während des Marsches getötet.(9)Täter
Die Täter
dieser Verbrechen waren vor allem polnisches Militär, Polizei und
paramilitärische Jugendeinheiten. Gewaltsame Übergriffe von polnischen
Zivilpersonen gegen Deutsche waren selten, kamen aber auch vor, meist
in Verbindung mit Aktionen von Behörden oder Organisationen.(10) Das
Zitat aus oben genannter Quelle legt nahe, bei den deutschen Toten
polnischer Massaker des September 1939 habe es sich um einige verirrte
Opfer des berechtigten polnischen Zorns über den deutschen Angriff
gehandelt. Gewissermaßen eine entschuldbare Tötung im Affekt aus "Panik" und "Erregung".
Diese Ansicht ist abwegig und historisch falsch. Insgesamt vier Fakten widersprechen dem: Zeitablauf / Ereignisrahmen
Da
die ersten gezielten und geplanten Überfälle von Polen gegen die
deutsche Minderheit bis in das Jahr 1921 zurückreichen und sich schon
ein halbes Jahr vor Kriegsbeginn häuften, sind die Massaker des
September 1939 Symptom und kein Sonderfall. Dies bestätigt auch die
polnische Medienkampagne Monate vor Kriegsbeginn. Für die angebliche
spontane Rache fehlt also die isolierte Stellung des Ereignisses. Planerische Vorbereitung
Wenn
es sich um eine spontane Rache gehandelt hätte, wäre die Einrichtung
der beiden polnischen Konzentrationslager für die künftigen Opfer noch
vor Kriegsbeginn schwer verständlich. Die Einrichtung dieser Anlagen
setzt offizielle Planung und zeitlichen Vorlauf voraus. Weiterer Beleg
einer langfristigen Planung der polnischen "Jagd auf Deutsche" sind die
Verhaftungslisten der polnischen Behörden. Opferzahlen und Täter
Bei
einer so umfangreichen Zahl von Todesopfern innerhalb von zwei Wochen
ist ebenfalls schwerlich spontaner Zorn in der polnischen Bevölkerung
anzunehmen. Anderenfalls würde dies ein seltsames Licht auf den
polnischen Volkscharakter werfen. Gerade weil die Täter meist Beamte
(Militär, Polizei, Ortsverwaltungen) waren, ist zusätzlich die Handlung
auf Anweisung und damit die Planung erwiesen. Insbesondere die
Verschleppung Hunderter Menschen in einen anderen Landesteil setzt
behördliche Organisation voraus. Andere Opfer
Zur
gleichen Zeit richteten sich polnische Gewaltakte gegen die ukrainische
Minderheit in Ostpolen, wo ebenfalls Todesopfer zu verzeichnen waren.(11)
Zu diesem Zeitpunkt gab es aber keinen russischen Angriff auf Polen, er
setzte erst Wochen später ein. Das geheime Zusatzabkommen zwischen
Deutschland und Rußland über die geplante Teilung Polens war damals
auch unbekannt. Wie wären also diese Opfer zu erklären ? Etwa wieder Panik oder Erregung ?

Schwangere Deutsche, ermordet während der poln. Massaker 1939. Noch im Sterben trat die Geburt aus.

Nochmaliger Quellen und Verantwortungshinweis:
http://histor.ws/seppdepp/006.htm

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BeitragThema: WICHTIG   Di Mai 12, 2009 3:21 pm

http://vorkriegsgeschichte.de/

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BeitragThema: Nur mal so .... ein Massengrab   Mi Jul 21, 2010 10:16 am

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/niki-vogt/tote-deutsche-auf-muellhalde-gekippt.html

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BeitragThema: Polnische Mobilmachung im März 1939   Mo Sep 13, 2010 3:33 pm

Schaut mal hier:
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5790b5be601.0.html

[...]
Scheil: Natürlich hat Frau Steinbach recht mit ihrer Aussage. Die polnische Regierung hat im März 1939 eine umfassende Teilmobilisierung ihrer Streitkräfte angeordnet, etwa eine dreiviertel Million Mann. Und diese Mobilisierung war keineswegs geheim, sondern wurde auch öffentlich bekundet. Die in Warschau akkreditierten Militärattachees hielten damals einen sofortigen polnischen Angriff auf Deutschland für möglich. Das ist bekannt. Genauso wie die polnischen Einmarschdrohungen der zwanziger und frühen dreißiger Jahre
[...]

Scheil: Was so auch nicht richtig ist. Schließlich ist die Schuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg durchaus als relativ anzusehen. Das Verhalten Deutschlands vor Kriegsausbruch darf nicht für sich allein betrachtet werden. Auch die Politik und Diplomatie Polens, der Sowjetunion, Englands und Frankreich und nicht zuletzt der USA spielen eine Rolle. Das Deutsche Reich alleine hat den Weltkrieg nicht verursacht.

[...]

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Polenaggression / Kriegsursachen

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