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 Sterbeurkunde für Ostpreußin, geb. 1937

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BeitragThema: Sterbeurkunde für Ostpreußin, geb. 1937   So Mai 17, 2009 4:01 pm

In der Sterbeurkunde meiner Mutter gibt das Standesamt Freiburg im Freiburg als Geburtsort "Dommelkeim, Krs. Samland, Russische Föderation" an.

Über den Zusatz "Russische Föderation" bin ich mehr als entsetzt. Muß man das einfach so hinnehmen?
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kabelhack
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BeitragThema: Re: Sterbeurkunde für Ostpreußin, geb. 1937   So Mai 17, 2009 5:49 pm

Ich würde sagen ,NEIN !!
Mach doch einen Brief An deine Stadtverwaltung fertig ,und schildere dein anliegen .
Und bitte um Richtigstellung der Daten .
Lege noch einige Infos bei ,wo klar daraus hervor geht das es zu dieser zeit zu Deutschland gehört hat und nicht zur SU .
Sollte das nichts bringen Schreibe nochmal nach Freiburg und schreibe da genau das selbe .

Schreibe außerdem noch das du das brauchst wegen Abstammung !!!!
Du brauchst das um nachzuweisen das du und deine Mutter Deutscher Herkunft sind .

So würde ich das machen

Gruß kabelhack


Und erstmal auch ein Herzliches hallo in unseren Forum .

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BeitragThema: Samland WAR und ist Deutschland   Mo Mai 18, 2009 8:36 am

Sei hier herzlich gegrüßt Glasbellum.

es ist bei diesem leider sehr traurigem Thema wie bei den anderen Themen auch:

Unwahrheit und Falschheit wird durch die Auffassung wenig informierter Staatsbeamter mit der zeit zur Wahrheit.

So wird Wahrheit zur Unwahrheit, Recht zu Unrecht und Richtig zu falsch!

Selbstverständlich sollte man hier protestieren und auf die richtige Sachlage hinweisen!

Ob dies dann jedoch auch in Deinem fall urkundlich geändert wird, also Erfolg hat, bleibt abzuwarten!

Solltest Du einen / den alten Ausweis Deiner Mutter haben, oder die Geburtsurkunde o.ä. aus der Zeit, dann kopiere dies und sende die Kopie an die zuständige Behörde (Standesamt), wobei persönliches vorsprechen selbstverständlich besser ist!

Tatsache ist, und dies wird Dir jedes zweitklassige Geschichtsbuch sagen, daß der Kreis Samland in Ostpreußen Deutsches Reichsgebiet ist und war.

Als zur Russischen Föderation gehörend kann man das erst, mit gaaaanz viel wohlwollen, ab dem 08.Mai 1945 tun. Aber das ist ja nicht unsere hier im Forum vertretende Rechtsauffassung (das Völkerrecht spricht da wie gesagt Bände ...).

Ich verweise da mal auf folgende Netzseiten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Samland
+
http://www.heimat-hier-und-dort.de/html/samland.html

Nachtrag:
Bilder aus dem preußischen Kreis Samland gibt es hier:
http://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_thumbnails.cgi?

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BeitragThema: Urkunde   Mo Mai 18, 2009 10:35 am

Ich halte das sogar für Uhrkundenfälchung
grobster weise.
gruß hanss
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BeitragThema: Wann ist deine Mutter geboren worden?   Mo Mai 18, 2009 12:02 pm

Hallo.

Solche Probleme gibt es wie Sand am Meer, wir haben leider immer öfters solcherlei Anfragen.
Wir wissen (!), daß dies oftmals beabsichtigt ist, um die Erinnerung an Ostdeutschland vergessen zu machen (für Lehrer gibt es da sogar Richtlinien und "Empfehlungen" durch das BRD Innenministerium und div. Glaubensgemeinschaften (!) ).

Ich kann mich prinzipiell meinen Vorrednern nur anschließen.

Du solltest, unter Beilage der Geburtsurkunde Deiner Mutter, Dich persönlich oder schriftlich an das zuständige Amt wenden.
Dort die Angaben der Sterbeurkunde als unrichtig und falsch feststellen und um Änderung bitten/ersuchen.

Hierbei solltest Du auf alle Fälle ein amtliches Dokument aus der Zeit der Geburt Deiner Mutter mit beifügen, am besten wie gesagt die Geburtsurkunde.

Dies gilt allerdings nur, wenn Deine Mutter bis zum 08.Mai 1945 dort geboren wurde.
Ist sie in der Zeit wischen 1945 und 1949 dort geboren wird die Sache kompliziert.
Eine Geburt nach 1949 wäre für eine Änderung innerhalb der Sterbeurkunde fatal. Zwar wärest Du dann immer noch im Recht mit Deiner Annahme, eine Änderung ließe sich bei den BRD Behörden jedoch kaum durchsetzen.

(Ich muß an dieser Stelle nicht feststellen, daß Staatsbürger des Freistaates Preußen selbstverständlich völkerrechtlich korrekte Urkunden ausgestellt bekommen!)

Ich werde mich mal genau erkundigen, wann welche Landstriche des Reiches zeitlich genau "abgetrennt" / geraubt wurden.
Das kann nämlich durchaus variieren!!

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BeitragThema: Schluß mit lustig!   Di Mai 19, 2009 7:59 am

Ich tendiere ja grundsätzlich dazu, bei den Behörden in jedem Fall darauf zu bestehen, daß die Ostgebiete auch als deutsches Land bezeichnet werden müssen!

Es ist nun einmal rechtlich so, daß die geraubten Gebiete lediglich unter einer fremden Verwaltung stehen und nicht das Eigentum von Polen oder Russen sind!

Irgendwo muß doch dann auch mal schluß sein!
Selbst, wenn es bei den Behörden letzten Endes nichts bringt, davon unterrichtet werden müssen sie trotzdem!

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BeitragThema: Re: Sterbeurkunde für Ostpreußin, geb. 1937   Di Mai 19, 2009 7:04 pm

Du sagst es !! Admin.

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BeitragThema: Versuch macht klug! Aufgeben ist nich!   Mi Mai 20, 2009 10:15 am

Versuchen sollte man es!

Es ist ja immer auch eine Frage des Tones.
Wenn man also lieb und nett, quasie so nebenbei oder als Frage verpackt, darauf hinweist, daß das Gebiet lediglich von den Russen verwaltet wird nicht aber ihr Eigentum ist, was kann das schaden?

"Ich hab da mal ne Frage zum Geburtsland meiner Mutter. Soweit ich weiß, wird doch das Land nur von Rußland verwaltet, oder? Ich hab da mal gehört, daß das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat, daß das Deutsche Reich weiter existent ist, müsste dann nicht der Eintrag in der urkunde geändert werden?"

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BeitragThema: Staatsbürgerschaft Geburtsort Geburt Melderegister Amt Verwa   Di März 23, 2010 5:40 pm

Die meisten älteren
Aktivisten werden sich noch gerne an Heinz Reisz aus dem hessischen
Langen erinnern, der unter seinem Spitznamen „Nero“ in den 80er und
frühen 90er Jahren auf kaum einer Veranstaltung des Nationalen
Widerstandes fehlte. Seine meist mit großem Engagement und Herzblut
vorgetragenen Reden klingen manchem noch heute in den Ohren.
Nun, auch „Nero“ ist in die Jahre gekommen, freilich
ohne seine Gesinnung zu wechseln oder zum Leisetreter zu werden.
Gerichten und Behörden ist der Name Heinz Reisz auch heute noch ein
Begriff, immer wieder prangert „Nero“ Unrecht an und scheut sich auch
nicht, antideutsche Umtriebe zur Anzeige zu bringen.
Ich treffe „Nero“ immer mal wieder in der Stadt und hin
und wieder ruft er auch mal an, um mich über neueste Entwicklungen
seiner meist juristischen Auseinandersetzungen zu informieren. Das war
auch heute morgen der Fall und diesesmal war Heinz ganz aus dem
Häuschen, weil die Behörde sich geweigert hatte in seinen neuen Paß als
Geburtsort Königsberg/Ostpreussen einzutragen. Die Sachbearbeiterin auf
dem Amt sagte, man habe diesbezüglich “Verträge mit Polen”. Da war´s bei
„Nero“ natürlich ganz aus und er fragte, was denn jetzt auch noch die
Polen mit Königsberg zu schaffen hätten, es sei schlimm genug, daß die
Russen das Gebiet vökerrechtswidriger Weise anektiert hätten. Als er
dann noch einen Termin beim Bürgermeister beantragte und kundtat, daß er
notfalls bis zum Europäischen Gerichtshof gehen würde, knickte die
Behörde ein. Vorhin rief er mich freudestrahlend nochmal an, er bekommt
seinen Eintrag.
Auf die Frage, ob er
denn noch immer Wert auf eine Unterredung mit dem Bürgermeister lege,
gab er der Behördenleiterin zu wissen, daß er verzichte, da er sehr viel
zu tun habe und doch der Bürgermeister sicher auch jede Minute benötige
um den „Nutzen des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm
abzuwenden…“, das ist „Nero“ wie er leibt und lebt.

Quelle:
http://de.altermedia.info/general/thomas-brehl-geboren-in-konigsbergostpreussen-behorde-gibt-klein-bei-22-03-10_42259.html#comments

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