Major Rolf Berger

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 Vertriebenenpolitik

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Jacobows
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BeitragThema: Vertriebenenpolitik   Di Jan 06, 2009 1:52 pm

Hallo.

Auf Ihre Homepage bin ich durch einen Schlesier aufmerksam geworden und habe sie deshalb besucht. Da mich alle Fragen bezüglich des Unrechts der Vertreibung der Deutschen aus Ihrer angestammten Heimat interessieren, wollte ich mich über Ihre Ziele, Aktionen usw. informieren. Leider bin ich nach Einsicht in Ihre Homepage nicht schlauer als vorher.

Für mich ist es völlig unverständlich, dass unsere Politiker und allen voran unsere sog. "Volksvertreter" das Thema "Völkerrechtswidrige Vertreibung" unter den Tisch der Geschichte kehren wollen. Ich habe mich in mehreren Schreiben an die Bundesregierung gewandt, aber immer nur lapidare und nichtssagende Antworten ohne Begründung erhalten. Nachdem bisher gesagt wurde, die Eigentumsfragen zwischen Polen , Tschechien usw. sind offen, geht man nach dem eklatanten Fehlurteil gegen die Kläger der Preußischen Treuhand dazu über, sich damit zufrieden zu geben. Der für mein Wahlbezirk zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete hat meine diesbezüglichen Fragen ignoriert. Sogar der vielgelobte Bischof Nossol hat meine Briefe unbeantwortet gelassen. Die primitive Reaktion der offiziellen Stellen besteht einfach darin, alle nach Gerechtigkeit suchenden Menschen in die "braune Ecke" zu stellen und sie gleich als "Neo-Nazis" zu brandmarken. Dabei wird völlig verkannt, dadurch wird der Zorn aller aufrechten Deutschen nur größer.

Was sind aber nun Ihre Ziele, wofür stehen Sie, was sind Ihre geplanten Aktionen und wie ist Ihre Strategie, dass endlich der geschichtlichen Wahrheit gedient wird und Deutsche nicht nur als Täter und Polen nicht nur als Opfer behandelt werden. Die kollektive Verurteilung aller im Osten Deutschlands lebenden Deutschen als Feinde Polens und die damit begründete Vertreibung aus unserer angestammten Heimat darf nicht "satus-quo" der Zeitgeschichte bleiben. Dagegen zu kämpfen sind wir Vertriebene unseren Vorfahren verpflichtet . Besucht mich mal auf meiner Homepage: . Glück auf Schlesien.
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BeitragThema: Allgemein / Vertriebenenpolitik   Mi Jan 07, 2009 9:55 am

Hallo, Gast.

Erst einmal herzlichen Dank für Ihr Schreiben!
So wie Ihnen geht es vielen Deutschen. Vertriebene, Auslandsdeutsche und "mitdenkende Bürger" verstehen die Politik der Bundesregierung BRD nicht und können sich vieles nicht erklären.
Das begangene Unrecht ist offensichtlich, trotzdem wird nichts unternommen.
CDU Politiker schmeicheln beim BDV oder auf den Treffen der Schlesier, unternehmen tun sie nichts.
Dies alles hat sicherlich vielerlei Gründe. Wirtschaftliche, man will es sich nicht mit Polen oder Tschechen "versauen" oder auch juristische. Wiedergutmachung zu fordern, das Unrecht als solches anerkennen zu lassen ist sicherlich unpopulär, besonders in Zeiten in denen den Etablierten die Mitglieder weglaufen, finanziell aufwendig und einfach nur unangenehm.
Die Politik der BRD heißt: Abwarten und aussitzen, bis die Vertriebenen und Mißhandelten alle Tod sind - das ist eine reine Frage der Zeit.

Nun, man kann die Inaktivität der Bundesregierung und dieser Personen sicherlich mit vielen Gründen versuchen zu erklären. Für die Betroffenen ist es einfach nur Hohn, Lüge, Verrat!

Was beabsichtigen wir und wie ist nun unser vorgehen?
Dies ist sicherlich in zwei Sätzen nicht zu beschreiben.
Lassen sie mich die vielleicht wesentlichen Punkte Schritt für Schritt aufzählen.

1. Der Freistaat Preußen ist ein Staat und ist somit nicht zu vergleichen mit Organisationen wie etwa einer Partei, dem BDV, der JLO, Vertriebenenverbänden o.ä.
2. Wir versuchen im Wesentlichen mit Rußland zu einer gemeinsamen Politik zu kommen um so den Freistaat Preußen auch wieder Territorial und Praktisch umzusetzen.
3. Unser Weg heißt: Anerkennung durch ein Drittland, etwa Rußland, Kuba oder sonstwen (das ist rein Völkerrechtlich nötig) um so auf Staatsebene das Deutsche Reich, welches völkerrechlich / juristisch weiter existent ist, wieder aufzubauen. (ein Reichsland, hier Preußen, kann das Reich solange vertreten, bis dieses wieder handlungsfähig ist)
4. Nur hierdurch sehen wir die praktische Möglichkeit, eine gerechte Politik für alle Deutschen durchzuführen und somit auch Unrecht zu beseitigen, Landraub wieder rückgängig zu machen, wir fordern nichts was uns nicht zusteht.
5. Dem allen zu Grunde liegt die Ansicht, daß wir Deutschen weder von der Bundesregierung, noch von der EU oder ähnlichen etwas Gutes zu erwarten haben. Ebenso von der Kirche selbstverständlich.
5a. Das Recht nicht auf Unrecht aufgebaut werden kann und Landraub, Vertreibung, Mord usw. niemals nur schweigen legalisiert werden darf.

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche versuche unternommen, das geschehene Unrecht zu korrigieren oder eine Politik des Ausgleichs zu führen.
All diese Bemühungen wurden und werden von der Bundesregierung, dem BDV und anderen letzten Endes sabbotiert.
Wir wollen nun den Stier bei den Hörnern packen und uns nicht nur an Trachtenversammlungen mit Mohnkuchen ergötzen, sondern praktische Politik betreiben.
Eine Möglichkeit hierzu ist, wie angedeutet, ein Bündnis mit Rußland, die daraus resultierende Wiederherstellung Preußens, die daraus folgende Zurückdrängung des amerikanischen Imperialismus in Deutschland und anderes.

Hier sind wir auf einem guten Weg. Unsere Absichten finden sowohl in Rußland wie aber auch in Polen viele offene Ohren.



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BeitragThema: Informationsmöglichkeiten   Do Jan 08, 2009 9:11 am

Guten Tag.

Ich möchte einfach noch mal auf die Netzseite

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Wem das nicht ausreicht, der sollte sich HIER kostenlos registrieren lassen!

Bei weiterem Interesse kann unserem Staatsratsvorsitzenden Dr.med.Rigolf Hennig selbstverständlich geschrieben werden.

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