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 Die Vandalen?

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BeitragThema: Die Vandalen?   Sa Nov 29, 2008 1:18 pm

"VANDALISMUS" - die große Lüge und Verleumdung












nach dem Englischen des Herrn John P. WardIe, in THE
NORTHLANDER, Jahrg. 9, Nr. 1 (Febr. 1966), offiz. Organ der NORDISCHEN IJIGA,
P. Box 1796, Amsterdam, Holland





Die Legende vom “germanischen Barbaren", die sich in
ihrer modernen Form in der wüsten, gegen die deutsche Nation entfesselten
Haßwelle äußert, ist gar nicht neu. Schon in grauer Vorzeit sahen sich unsere
Stammverwandten in Skandinavien dem gleichen Haß gegenüber, der damals von Fäusten
und Feder der christianisierten Angelsachsen und Franken betätigt wurde. Gewiß
waren die Taten der Wikinger oftmals rau, aber in den Augen der anderen galten
sie doppelt scheußlich, weil sie das Werk von "Heiden“ waren; taten aber
christliche Völker im Namen eines göttlichen Auftrages dasselbe, - so war' s
„durch die Gnade Gottes“ und darum verzeihlich. Die größte Lüge aber, die wohl
je erdacht wurde, ist in verhängnisvollem Zusammenhang mit dem Wort „Vandalismus"
verknüpft.





Hier gilt die Wahrheit nur insoweit, als sie den
"Großen Haß“ rechtfertigt; solche unehrenhafte Funktion erfüllt die
Wahrheit jedoch höchst selten, - also muß die systematische Lüge den Ton
angeben, und diese wird von leichtgläubigen Zuhörern mit der Wahrheit
verwechselt. Es ist merkwürdig genug: das Wort "Vandalismus" tauchte
erst im Jahre 1794 auf, als es vom französischen Bischof Gregoire von Blois (an
der Loire) geprägt wurde, der den unmenschlichen Blutdurst und die Kulturbarberei
der französischen Revolution schilderte. Das also ist die trübe Quelle, aus der
die große Lüge und Verleumdung in alle Welt floß, um Zeitungen, Reden und
Geschichtsbücher seither zu vergiften!





Das einzige historische Ereignis, das das Schimpfwort
"Vandalismus" entstehen lassen konnte, war die so genannte Plünderung
Roms durch die Wandalen unter König Geiserich, 455 n.Chr. -





Wie waren die Tatsachen?





Zusammen mit ihren Berber-Freunden sind die Wandalen
wirklich von ihrem Reich in Nordafrika gen Rom gezogen. Und sie haben wirklich
Rom 14 Tage lang geplündert. Sie haben wirklich Gold, Silber und Edelsteine aus
dem Kaiserpalast und den Häusern der Reichen fort getragen. - Aber ihr Raub
bestand hauptsächlich aus der Beute, die die Römer selbst bei ihren früheren
Eroberungszügen hatten mitgehen heißen, vor allem auch aus den Schätzen des
Tempels von Jerusalem, die Titus fast 400 Jahre zuvor nach Rom verbracht hatte.
Damit beluden die Wandalen ihre Galeeren und fuhren zurück nach Afrika. Auch
einige tausend Sklaven nahmen sie mit, wie das damals üblich war, und als
Geiseln auch die Kaiserin und ihre beiden Töchter, deren eine, Eudoxia, mit
König Geiserichs Sohn Hunerich vermählt wurde.





Jedoch: die Wandalen richteten kein Blutbad an, sie verübten
keine Greueltaten an den römischen Bürgern. Notzucht war bei Todesstrafe
verboten. Es steht fest, daß kein öffentliches Gebäude oder Heiligtum von ihnen
verwüstet worden ist. Die gewaltigen steinernen Bauten -von Wandalen und Goten
bewundert- waren damals entweder schon entstellt, oder es stand noch
bevor, daß sie von degenerierten Nachkommen der einstmals selbst nordisch-blütigen
Römer beschädigt oder zertrümmert werden sollten. Denken wir nur an den
"musikalischen Genius" Nero (Kaiser von 54 bis 68 n.Chr.), der
musizierte, als Rom zu seinen Füßen brannte, oder an Vespasian (Kaiser von 69
bis 79 n.Chr.), der Barrikaden gegen Vitellius aus kunstvoll gehauenen, meist
griechischen Säulen errichten ließ. Aber der Hasser Gregoire hat diese Untaten
als frühe Beispiele von "Vandalismus" bezeichnet!





Wie gelinde der Aufenthalt der Wandalen in Rom tatsächlich
verlaufen ist, ergibt sich aus der Tatsache, daß die Römer knapp eine Woche,
nachdem die Plünderer heimgefahren waren, schon wieder ihre Zirkusspiele
feierten - in all ihrer glänzenden Barbarei! Was die Wandalen getan hatten, blieb
nämlich völlig innerhalb der ungeschriebenen Rechte aller Sieger: sie trugen
Beute fort - genau wie z.B. auch die Sieger von 1918 und 1945 aus Deutschland.





Aber was die Wandalen n ich t getan haben, ist ihnen für
immer zugute zu halten: Sie verboten strengstens jede Grausamkeit gegen die
Zivilbevölkerung - vor allem gegen Frauen und Kinder, sie verboten die Entheiligung
von Schreinen und Tempeln und die Zerstörung von Kulturdenkmälern.





Diese Feststellung ergibt sich am besten aus den Worten des Bischofs
Salvianus von Massilia (dem heutigen Marseille)- 400-480 n. Chr. (Hauptwerk: DE
GUBERNATIONE DEI - Gottes Weltregierung) -, der etwa um 450 schrieb:





"Wenn unter
Goten- oder Wandalen-Herrschaft jemand ein lasterhaftes Leben führt, dann ist
es ein Römer. Denn die Goten und Wandalen setzen durch sittliche Reinheit und
Gradlinigkeit einen so hohen Maßstab, daß sie nicht nur selber zuchtvoll waren,
sondern (und hier sage ich etwas Neues, kaum zu Glaubendes und nie Gehörtes):
sie haben auch die Römer geläutert. Schande über Euch Römervolk, Schande über
Eure Lebensart, denn von Euren Städten sind nur diejenigen frei von Sünde, wo
die 'Barbaren' sie fernhalten."






Und bei anderer Gelegenheit schrieb Salvianus:





"Wo Goten
herrschen, sind nur die Römer hemmungslos, wo aber die Wandalen regieren,
dürfen auch die Römer sich nicht dem Laster hingeben."






Nun mag psychologisch verständlich sein, daß die Deutschen -
die in ihren Fähigkeiten und ihrem Denken viel vom "gotischen" oder „wandalischen“
Geist geerbt haben – gezeichnet sein müssten mit dem Stigma des "Vandalismus"
oder "Barbarismus“. Aber bilden wir uns ja nicht ein, Briten, Skandinavier
und Niederländer seien davon weniger betroffen! Um die germanischen Völker zu
zersplittern und sie zum Krieg gegeneinander anzustacheln, behaupten die
Deutschenhasser, sie sähen z.B. in den Briten eine "zivilisierte Nation“,
während nur die Deutschen Barbaren seien. Wie verlogen diese scheinbare
Schmeichelei nach der einen Seite, dieser grenzenlose Haß gegen Deutschland
nach der anderen Seite wirkt, darüber sollen sich alle Nordländer genauestens
im klaren sein! Vor allem die Italiener und Franzosen, die meist nicht ehrlich
genug sind, den tief greifenden und nachhaltigen Einfluß der germanischen
Herkunft auf ihre Renaissance zuzugeben, hegen diesen Neid auf Wandalen und
Goten. Sehr zu Recht haben diese hinterhältige Böswilligkeit größte deutsche
Dichter - besonders Friedrich Schiller - verurteilt. Für die lateinischen
Völker





ist es höchste Zeit zu erkennen, was sie ihren germanischen
Nachbarn verdanken. Selbst ihre Sprachen sind weitgehend durch germanische
(fränkische) Bestandteile bereichert worden. Die wundervollen gotischen Dome
Frankreichs sind gänzlich "germanisch“, und selbst ihr als
"romanisch" bezeichneter Baustil wurzelt hauptsächlich im
Germanischen - aber das wäre Stoff genug für ein Buch oder einen Aufsatz .....





Fassen wir also zusammen: Das Wort "Vandalismus"
muß als Schimpfwort entweder völlig aus unserem Sprachgebrauch gelöscht, oder
es muß mit einer Bedeutung ausgestattet werden:





„Vandalismus" - diszipliniertes Verhalten und
Korrektheit im Kriege - Respekt vor der Kunst und vor heiligen Dingen -,
Respekt vor der Frau, Ritterlichkeit gegenüber Schwachen und der Jugend, persönliche
Integrität.





So soll der ehrliche, gute Name der germanischen Wandalen
ein für allemal wiederhergestellt werden.

_________________
Heimat kann nur der ermessen, der sie verloren aber nie vergessen!
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