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Gast Gast

 | Thema: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 10:57 am | |
| Ich habe der Übersicht halber nochmals alle Artikel hierüber hierher Kopiert. Geschrieben von Dollfuss; Wir brauchen eine Reichskirche die natürlich Katholisch ist. Die durch einen Primas Germaniae vertreten wird und größtmöglichste Autonomie gegenüber Rom hat. Sofern Protestantische Priester der Reichskirche beitreten wollen müssen sie neu geweiht werden. Da die Protestantischen Weihen durch Frauen-Ordination und anderen Häresien völlig ungültig sind und die Evangelischen Kirchen sich in völliger Auflösung befinden. Wer sich von den nichtgültigen Priestern nicht Weihen läßt kann kein Priester sein. Sekten und andere nicht-Europäische Religionen müssen aufgelöst werden. Wobei ich solchen Religionen Freiheit gewährt wird die es immer schon gegeben hat wie zb. Keltische usw.
Der gottmenschliche Christkönig ist nicht mehr die Richtlinie allen Sein und Handelns, sondern der "Humanismus" und der Liberalismus, welche heute lediglich dazu dienen, dem Erbärmlichem, der Niedertracht, der Verwahrlosung und der Gottlosigkeit die Höllenpforte zu öffnen.
Die Kultur des Todes, die sich nicht nur in dieser Weise äußert, ist heute Kriterium der westlichen Gesellschaft, da ist es auch kein Wunder, daß die Menschen sich in Sekten, unheiligen Heilsverkündern, oder aber auch Subkulturen flüchten, um den inneren Ruf der Seele nach Gott zu befriedigen. Dies kann ein bösartiger Kreislauf von einem Extrem in ein wiederum anderes sein, die aber von dem selben Ungeist gesponnen sind. Die Erkenntnis des Sinnes zu leben wird heute nicht mehr in den Schulen gelehrt, dafür aber alt- 68iger Verwahrloser wie Tucholsky, Brecht und Freud.
Gerade in einer Zeit der Konsumsucht, des Materialismus, der Kulturverwahrlosung und Wertevernichtung, sowie der absoluten Maßlosigkeit und Unvernunft in Europa ist es sehr wichtig diesem unsäglichem Sturmzug der Erbärmlichkeit mit schnellen Hufen entgegen zu wirken. Wir leben in einer scheinbaren Wohlstandsgesellschaft, ohne zu erblicken was mit uns und um uns geschieht. Unter dem Deckmantel der "Aufgeklärtheit" und einer trügerischen "Freiheit", zusammenhängend mit einem selbsterklärtem "Recht auf Egoismus" wurden alleine in Deutschland seit 1965 ca. 80 Millionen Kinder im Mutterleibe elendig dahingemordet.
Durch den göttlichen Heiland ging die Offenbarung des himmlischen Vaters an alle Völker dieser Erde aus: Gottesstreiter zu sein.
Im Gegensatz zu allen anderen christlichen Glaubensgemeinschaften sprach sich der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI. dafür aus, daß das Christentum an der jeweiligen Kultur und dem jeweiligen Brauchtum eines Volkes orientiert werden müsse, damit es nicht die Identität der Menschen zerstöre.
Im Angesicht dessen, daß es seit 40 Jahren im Rahmen der Amerikanisierung bei jeglichen christlichen Glaubensgemeinschaften zur Eigenschaft wurde, diese eigenen Kulturen der jeweiligen Völker versuchsweise durch eine einheitliche "One World"-Kitsch Unkultur zu ersetzen, ist es nur die Heilige Kirche, welche sich gegen eine derartige Kulturvernichtung ausspricht.
Man siehe das Empfinden von Ästhetik und Schönheit dieser Zeit. Ein brunnenreicher Blumengarten ist sicherlich nicht nur schöner als eine von sogenannten Graffitis verunzierte Wand, sondern auch lebensgerechter und der geistigen Entfaltung fördernder. Da gibt es Aufführungen in diversen Theatern, die sind wider jeglichem Geschmack und einfach nur darauf ausgelegt zu provozieren. Das hat freilich nichts mehr mit Kunst zu tun, sondern ist eine Beweihräucherung der Erbärmlichkeit und des Stumpfsinns. Schaltet man heute den Fernseher (Massenmanipulationsgerät) an, kann man getrost selbst bei den vielen Programmen nach einem einigermaßen anspruchsvollem Sender bzw. Programm suchen. Selbst sich als Kulturmagazin bezeichnende Sendungen haben da nichts mehr mit Kultur zu tun, sondern eher mit Kitsch und Jugendrevolte gegen alles.
Die verwahrloste Gesellschaft rebelliert hier gegen die Kulturverwahrloser von gestern, weil ihnen die heutige Verwahrlosung bereits zu unverwahrlost vorkommt. Eben, da sie selber verwahrlost erzogen wurde und ihnen die "alte Verwahrlosung" als Exkrement der Scheinnormalität einverleibt wurde. Das Resultat ist die fortschreitende Verwahrlosung ohne Vernunft und Maß.
Gerade das Recht auf Heimat und die eigene Kultur, ist ein Menschenrecht welches man heute in Europa nur all' zu gerne vollkommen außer Acht lässt. Die bewußte Verneinung des eigenen Volksbewußtseins, der eigenen Kultur, des eigenen Brauchtums und der eigenen positiven Errungenschaften der Vergangenheit mag zwar auf dritte Reich zurückzuführen sein, aber das rechtfertigt dies noch lange nicht.
Der Mensch braucht Halt und Geborgenheit durch eine lebensbejahende und lebensgerechte Umgebung im Halt der Gemeinschaft der Menschen und dem rechten Glauben. Schreitet man heute durch diverser grauer Städte Mauern begegnet einem das genaue Gegenteil, Isolation, Multikultur und Parallelgesellschaften.
Der Herrgott auf seinem hohen Ehrenthron ist die Kunst und die Kultur, denn er erschuf diese Welt gestaltet in all' ihrer Vielfalt an Natur, Tieren und Menschen. Die Entfernung von einem gesunden Kunstempfinden, welches jedem Menschen in die Wiege gelegt wurde, ist demnach eine Entfernung von dem Herrgott selbst. So sind Kunst und Kultur nicht definitionsbedingt, denn Gottes Reich ist kein zeitgemäßer Modetrend, es ist ewiglich bestehend!
__________________ Es lebe Christus, unser König! |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 10:58 am | |
| Ein überaus fesselnder Beitrag, Dollfuss.Auch ich bin Traditioneller Katholik. Im Lichte der neueren Geschichte könnte man es fast als eine Ironie bezeichen, daß ausgerechnet das Oberhaupt der katholischen Kirche, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aus sogenannter „nationalistischen" Seite wegen ihres Universalismus attackiert wurde, sich gegen die Zerstörung der Kulturen ausspricht. Genauso wie das Reich aber entgegen der Idee des Nationalstaates französisch-englischer Ausprägung die Vielfalt seiner Glieder achtet, so kann und muß die römische Kirche dies tun. Dieser Wesenszug wohnt sowohl der Kirche wie dem Reiche inne, denn beide beziehen sich auf eine überwölbende Einigung, die gleichzeitig die Freiheit und die Identität der einzelnen Komponenten schützt. Also ja für eine Reichskirche die zur Römischen gehört , aber wie du völlig richtig erkannt hast möglichst Eigenständig ist durch einen Reichsbischof. Also eines Primas Germaniae ! |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 10:58 am | |
| Geschrieben von Dollfuss; Die wahre Ironie dieser Tage ist es daher meines Erachtens, daß gerade die Nationalen von heute, die Sozialisten von gestern sind. Früher war es wohlbemerkt des Adels Ziere, national zu sein. National sein, hieß damals auch mit Gott zu sein.
Was man ja bei gewissen nationalen Parteien in der BRD nicht behaupten kann, wenn man sie sich einmal näher ansieht. Vorallem die NPD hat regelrecht atheistische Geisteshaltungen übernommen, durch den Einzug des sozialistischen Gedankens.
Weswegen ich dafür bin das sich die National denkenden Christen in einer eigenen Politischen Organisation wie einst in Österreich sammeln. Also Christliche-Falangisten. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 10:59 am | |
| Geschrieben von Innenverwaltung; Und hier wären wir schon beim nächsten Thema. Wir brauchen eine Reichskirche die natürlich Katholisch ist. Die durch einen Primas Germaniae vertreten wird und größtmöglichste Autonomie gegenüber Rom hat. Sofern Protestantische Priester der Reichskirche beitreten wollen müssen sie neu geweiht werden. Da die Protestantischen Weihen durch Frauen-Ordination und anderen Häresien völlig ungültig sind und die Evangelischen Kirchen sich in völliger Auflösung befinden. Wer sich von den nichtgültigen Priestern nicht Weihen läßt kann kein Priester sein. Sekten und andere nicht-Europäische Religionen müssen aufgelöst werden. Wobei ich solchen Religionen Freiheit gewährt wird die es immer schon gegeben hat wie zb. Keltische usw.[/quote]
Und ich dachte schon, daß nur ich das so sehe! Herzlichen Dank! _________________ |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 11:22 am | |
| Um gleich sogen. Rechten den Wind aus den Segeln zu nehmen oder solchen die ständig Bücher über das Christentum schreiben ohne es zu kennen folgendes; Was sind die Hauptpunkte die immer gegen das Christentum vorgebracht werden? Ein Beispiel; WAS HAT PATRIOTISMUS UND WERTE MIT DEM CHRISTENTUM ZU TUN ?? DAS GAB ES AUCH SCHON VOR EUREM IRRGLAUBEN !!! AUßERDEM STEHT EURE JUDAS KIRCHE NICHT AUF EURER SEITE, DEN ES SETZT SICH FÜR DAS MULTIKULTI PÖBEL EIN. JA SIE BEKÄMPFEN EUCH SOGAR ÖFFENTLICH UND HETZTEN GEGEN DIE DEUTSCHE IDEE. DESWEITERN HÖRE ICH IM CHRISTLICHEN GOTTESDIENST NUR SO EINEN SCHEISS VON XXXX UND XXX. DA KÖNNTEN DIE CHRITSEN SICH JA GLEICH DEN ZIONISTEN ANSCHLISSEN. FÜR MICH BLEIBT DAS CHRISTENTUM “KIRCHE” EINE VERRÄTER UND VERBRCHER BANDE, DIE WIR IM 3 REICH BESSER VOLLKOMMEN ZERSTÖRT HÄTTEN….. Die Antwort: Das in bestimmten Gottesdiensten wie ein Leser meint immer von XXX, XXXX usw. Gesprochen wird Ärgert auch mich. Aber im sogen. II.Vatikanischen Konzil wurde die Kirche massiv von Freimaurerischen Vorstellungen unterwandert und der noch heutige Kurs der Kirche beschlossen. Man wollte und will die Katholische Kirche kaputt machen , bei der Evangelischen hat man es bereits geschafft. Durch Papst Benedikt XVI. ist aber eine Wende sichtbar die sich auch darin zeigt das die Konservativen und vor allem Traditionalistischen Katholiken ihren Einfluß wieder ausbauen konnten und weiter ausbauen. Dies geht nicht von heute auf morgen , was 40 Jahre falsch gelaufen ist kann nicht über nacht geändert werden , da ist noch viel Arbeit zu leisten-vor allem in Deutschland aber es geht voran. Als Christ würde ich mich nie mehr(früher habe ich das getan) Glaubenslosen Atheisten oder durchgeknallten Pseudorechten anschließen. Nur wer noch an Gott über sich glaubt wird weder Größenwahnsinnig werden noch Menschen und auch Tiere wie Dreck behandeln oder Entscheidungen treffen die uns dann in den Niedergang führen wie 45. Ich selbst lehne das sogenannte Alte Testament ab. Es gibt kein Altes Testament! Sondern nur die Thora oder die Evangelien Jesu Christi. Die Kirche muß das sog. AT auf lang oder kurz aus den Kanonischen Schriften herausnehmen. Mit diesem Märchen die Hebräer die Welt seit über 3000 Jahren betrügen und Belügen. Nicht umsonst mußte Christus kommen um genau dies klar zu stellen. (Lese hierzu Bücher : Adolf von Harnack-Marcion- die Lehre von fremden Gott und Erhard Zauner Titel: Die Unheilige Schrift .). Dann braucht man hier in einem Politischen Forum nicht dies jetzt minutiös aufarbeite. Tatsache ist , Deutschland und Europa gehören zur Christlich Abendländischen Kultur und so soll es bleiben! Nur durch die derzeitige Schwäche des Christentums bedingt kann sich auch der Islam derzeit bei uns so ausbreiten. Ich wünsche mir ganz klar ein National, patriotisch und Christlich ausgerichtetes Land und Regierung! Dann noch das Geschwätz Beispiel von: KSK 18 sagt: “Christus ist am Ende, es naht die germanische Wende ! ! !” Das Germanengetue regt mich auf! Woher weißt du was Germanen geglaubt haben? Das was du von Christlichen Schreibern weißt? Es gibt keine Überlieferungen einer Germanischen Religion. Nur das was sich manche Gurus zusammenspinnen. So gut kann der Glaube der UR-UR Ahnen ja nicht gewesen sein wenn er überall verschwunden ist. Das was heute Allgemein als Christentum dargestellt wird ist nicht das wahre Christentum wie oben schon beschrieben. Und die sogen. Sachsenschlächterei unter Karl dem Großen usw. fand auch nicht so statt wie es einiges Rechtsextreme und Himmler Fans gerne gesehen hätten! Ich und andere Patriotische Christen verteidigen ihren Christlichen Glauben und zwar so wie er von unseren Vorfahren in den Anfängen des Glaubens gelebt und geglaubt wurde. Und nicht wie es verfälscher seit dem Vatikanum II. gerne hätten oder Spinner die Behaupten Christus sei XXXX , die XXX seien Auserwählte usw. Nur ein Irrer glaubt das GOTT sich ein speziellen Volk aussucht oder gar andere Völker deswegen vernichtet. Es seiden die XXX glauben an einen anderen Gott. Auch das wurde oben schon erörtert. Wir bleiben unserem Glauben Treu den uns unser GOTT Christus durch die Apostel und Kirchenväter gegeben und hinterlassen hat und den unsere Vorfahren bezeugt haben! Mit dem sie unser Abendland aufgebaut und verteidigt haben. Den anderen Satanischen Mist und die Erfindung von neuen Religionen benötige ich nicht! Der HERR CHRISTUS hat uns den wahren Glauben gebracht , die anderen nur neue von Menschen erdachte Religionen. Europa wird Christlich bleiben und sein oder es wird nicht sein! |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 11:51 am | |
| Jetzt habe ich mich vertan. Tut mir Leid! Evtl. kann der Admin das ganze verschieben in die dfür vorgesehenen Sparten Kultur usw..... |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Glaubensspaltung Mi Nov 26, 2008 11:57 am | |
| Im Mitteilungsblatt der Piusbrüder ist eine sehr interessante Artikelreihe dazu erschienen: http://www.fsspx.info/mbonline/pdf/mb-2007-11.pdf |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 12:01 pm | |
| Ja, der Teufel hat wohl einem jedem schon einmal ins Ohr gefluestert, und neben Luthern auch vielen seiner katholischen Gegner, oft mit Erfolg. Gerade auch die Katholiken und die katholischen Fuersten haben dem oft nachgegeben, und es war schliesslich kein lutherischer Fuerst, der die Kaiserkrone widerrechtlich niedergelegt hat und uns so in die heutige Situation gebracht hat. Fuer uns in Deutschland bringt anti-lutherische Propaganda ueberhaupt nichts, im gegenteil, so staerken wir eher die antideutschen kraefte. Unter den Luteranern gibt es viele gut treu-deutsch Gesinnte, die mit einer Erneuerung des Reiches einverstanden waeren. Auch diese muß man für eine Gemeinsame Reichskirche gewinnen. Die natürlich Katholisch sein muß wie schon erwähnt. Aber echte Lutheraner sind kaum weniger Katholisch als wir!
Die wollen mit ihren von den 68er zerstörrten Landeskirchen genau so wenig zu tun haben , wie wir Katholiken mit unseren Liberalen Gemeinden. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 12:06 pm | |
| Man muß nicht vergessen, daß es gar nicht in der Absicht Luthers lag, die Kirche zu spalten. Meines Erachtens entsprach seine Einstellung der eines reformatio (wie der Begriff „Reformation" selbstverständlich schon beweist). Dieser Gedanke des reformatio ist sowohl der Reichstheologie wie der Reichsidee schlechthin unentbehrlich. Allerdings muß nicht bloß die politische Spaltung von 1866, sondern auch die konfessionelle Trennung der Deutschen seit 1517 irgendwie im Sinne Hegels aufgehoben werden. Man muß imstande sein, eine Neuerung in unserem aller Sinne herbeizuführen also zwischen Katholiken und echten Lutheranern. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 12:09 pm | |
| Es stellt sich natürlich sofort wieder nach dem Staat, der nach christlicher Lehre zumindest Schirmvogt der Kirche sei. Auf protestantische Seite gibt es den sehr interessanten Präzedenzfall der "Preußischen Kirchenunion" von 1817/1830". Hier wurden ja staatlicherseits, die bestehenden selbständigen Kirchenorganisationen von lutherischer und reformierter Kirche verwaltunsg- und liturgiemäßig vereinigt. Leider hat dies zur Verwässerung und zerstörrung des Luthertums beigetragen. Ich denke, daß bei der Herstellung bzw. Verwirklichung der Ökumene vor allem der Staat gefragt ist, und zwar in seiner Funktion als Schutzvogt der Kirche. Er könnte z.B. die Vereinigung bestimmter Kirchenorganisationen aus eigener Machtvollkommenheit vornehmen und für die rechtliche Umsetzung sorgen. Ich denke, daß z.B. die evangelischen Konsistorien aufgelöst weden sollten und die Gemeinden bei Wahrung ihrer liturgischen und kulturellen Identität dem jeweiligen r-k Hierarchen unterstellt werden. Eine andere Möglichkeit ist die Schaffung einer deutschlandweiten Union durch Zusammenlegung von EKD, EKU, VLKD und Deutscher Bischofskonferenz. Man hätte dann ein Spitzengremium an dessen Spitze eine Art Reichsbischof steht, der vielleicht abwechselnd dem r-k und ev. Klerus entnommen wird. Das Ganze geht aber nur, wenn sich der deutsche Staat wieder seiner Rolle als Kirchenpatron bewußt wird und die Lehren von der "Reli-Freiheit" fallen gelassen werden, am besten ohne ein weiteres Wort darüber zu verlierne. Allerdings kann nur mit solchen Bischöfen , Priestern und Kirchen verhandelt werden bzw. Kommen nur solche in frage die die Apostolische Sukzession haben und an dem Glauben unserer Kirchenväter festhalten. Alles andere führt wie man sieht in die Sektiererei. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 12:18 pm | |
| Ich fasse noch einmal meine Vorschläge zusammen. 1. Wiederherstellung eines einheitlichen Bischofsamtes in Deutschland, das kirchlich und exklusiv ist. (Daraus würde auch u.a. folgen, daß keine russisch- oder griechisch-orthodoxen Bischöfe in Deutschland Diözesen aufrichten dürfen, doch das nur nebenbei). 2. Es ist völlig offenbar, daß die evangelischen Landeskirchen kein Bischofsamt mehr besitzen und daß diese Gebilde deshalb auch keine Nenn-Bischöfe betreiben dürfen, egal ob Männlein oder Weiblein.) 3. Falls diese Gebilde überhaupt weiter existieren, können Sie ja wie gehabt durch staatliche Oberkirchenräte o.ä. angeleitet werden. 4. Messe bzw. Hauptgottesdienst dürfen nur geweihte Priester halten, egal ob lutherisch, jesuitisch oder sonst welcher Ausrichtung. Diese Bischöfe müssen in Verbindung mit dem Episkopat und dem Primas Germaniae stehen. Nicht geweihte Pfarrer gelten als Laien und dürfen bestenfalls Andachten in Kranken- und Altenheimen vornehmen.
Ich glaube nicht, daß es im Luthertum Bischöfe im kirchlichen Sinne des Wortes gibt. Zumindest erfreuen Sie sich außerhalb ihrer engeren Gemeinschaft keiner Anerkennung. Das römisch-katholische Bischofsamt ist zumindest authentisch im kirchlichen Sinne, auch wenn seine Träger innerhalb Deutschlands ausnahmslos als unwürdig anzusehen sind. Hier besteht aber durch die Weih-Bischöfe der FSSPX und Petrusbruderschaft immerhin ein anerkanntes Notbischofsamt, das den Weiterbestand des kirchlichen Amtes, auch des Bischofsamtes sichert. Deshalb sollten die lutherisch gesinnten Gruppen auch das Gespräch mit der FSSPX oder Petrusbruderschaft nicht scheuen, die Diözesanbischöfe der Dt. Bischofskonferenz dürften dazu als notorische Modernisten nicht in der Lage sein. Eine Frau in Weißen Gewändern habe ich in einer r-k Kirche noch nie gesehen, Ministrantinnen schon, das lehne ich natürlich ab, allerdings tangieren sie das kirchliche Amt nicht. Ich betrachte lutherische Priester auch als vollwertig, doch geht es hier ja um die Wiederherstellung eines einheitlichen kirchlichen Amtes und das ist bisher seit 500 Jahren nicht gelungen. So einfach scheint es also nicht zu sein, da dürfen wir uns nichts vormachen. Wie gesagt, das s.g. 2. Vatikanum ist tatsächlich ebenso abzulehnen wie die darauf folgende durchgepeitschte Liturgie“reform“, nur leider sitzen die Herren des Verfahrens noch sehr fest im Sattel. Es ist kein Zufall, daß einer der schlimmsten Einpeitscher von 1962-1965 heute Papst ist und auch noch als „konservativ“ gilt, obwohl er intransigenter Modernist ist und eigentlich gar nicht als Priester eines Amtes walten dürfte. Seinen Antimodernisteneid, den er ja wohl einmal abgelegt hat, hat er jedenfalls gebrochen, und somit darf man ihn ja wohl als „Eidbrüchigen Priester“ bezeichnen dürfen.
Die Reformatoren hatten die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche im Blick. Sie sahen auf eine weltweite Kirche. Die fast fünfhundert Jahre währende Trennung birgt die Gefahr in sich, heute nur auf die eigene Kirche zu schauen, im engsten Fall auf die Landeskirche oder die landeskirchlichen Zusammenschlüsse ... ohne die Folgerungen für die weltweite Kirche ernst zu nehmen.“ Für das Bischofsamt ergibt sich daraus „Die weltweite Sicht der Kirche muss die provinzielle überwinden. ... Entscheidungen sind ... daraufhin zu prüfen, ... ob sie das Streben nach Einheit fördern oder behindern. Werden offensichtlich neue Trennungen zwischen den Kirchen aufgerissen, dann ist zu prüfen, ob sie durch Schrift und Bekenntnis erzwungen sind. Kann das nicht bejaht werden, ist Verzicht um der Einheit willen geboten. Ein Beispiel: Jesus berief nur Männer zu Aposteln. Diese setzten ebenfalls nur Männer in die apostolische Nachfolge ein. Die alte Kirche und nach der Spaltung auch die Römisch-Katholische und die Orthodoxen Kirchen haben das fortgesetzt. Ihnen ist die apostolische Nachfolge von hoher Bedeutung für die Bewahrung der Überlieferung, vergleichbar mit dem ,allein die Schrift‘ (sola scriptura) der Reformation. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 12:24 pm | |
| Gut wir wissen das der heutige Papst eingesehen hat das das II.Vatikanum Mist war und er setzt ja alles daran den alten Glauben wieder herzustellen. Grundsätzlich muß zur Gültigkeit der Römisch Katholischen Bischofsweihen folgendes angemerkt werden: Schon im 15 Jahrhundert hat der damalige Bischof Antonin von Florenz die Meinung vertreten. Dass die Apostolische Sukzession der Römischen Kirche durch die damals üblichen Reordinationen und das Cassieren von Weihen in großen Teilen Europas ausgestorben ist. Weiter muß darauf hingewiesen werden, das im Zuge der Französischen Revolution die durch Taillerand gespendeten Weihen an die sogenannten Revolutionsbischöfe mit großer Sicherheit ungültig sind. Es ist überliefert, das Talleyrand der damals nicht mehr offiziell Bischof war sondern sich in den Laienstand zurück versetzen lies. Die Weihehandlung mit den Worten beschloss; “Beenden wir das Theater.” Hier noch von einer Apostolischen Sukzession zu sprechen, erübrigt sich wohl.Wieviel der noch heute Amtierenden Römisch- Katholischen Bischöfe auf diese “Sukzession” zurückgehen kann leider nicht festgestellt werden. Weiteres soll nicht verschwiegen werden, das Erzbischof Levebfre seine Diakonats-, Priester-, und Bischofsweihe vom Hochgradfreimaurer Kardinal Lienard erhalten hat.An der Gültigkeit dieser Weihen ist ernstlich zu zweifeln. Den ein Hochgradfreimaurer kann nicht die notwendige Intention zur Spendung der Weihe haben. Auch das Argument das bei einer Bischofsweihe zwei sogenannte Mitkonsekratoren teilnehmen nützt wenig, denn das wichtige Weihegebet wird nur vom Hauptkonsekrator gesprochen. Es wird dem Leser überlassen, sich selber seine Gedanken zu machen. Eine Gültige Apostolische Sukzession besitzen heute wahrscheinlich nur noch die Altorientalischen Kirchen (Kopten und Syrier),Traditionelle Katholische Bischöfe sowie die Orthodoxen Kirchen und die Kirche von Schweden hier jedoch nur die im vergangenem Jahr gegründete Missionsprovinz. Die ehm. Schwedische Staatskirche ist durch die Einführung der Frauenordination vom Apostolischen Glauben abgefallen. Bekanntlich gehen Haeretiker ihrer Amtsgewalt verlustigt. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Mi Nov 26, 2008 12:28 pm | |
| Ich vertrete wie viele die Position, daß das 2. Vatikanum kein kirchliches Konzil war. Insoferne sind mir auch die Konstitutionen und Texte relativ gleichgültig. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Reichskirche Fr Dez 12, 2008 6:04 pm | |
| Anläßlich der Anschuldigung durch XXXX Lobbyisten fühlten sich die Pius-Brüder genötigt eine Presserklärung abzugeben , deren Inhalt man nur als Skandalös bezeichnen kann.Handelt es sich hier doch um ein pseudo-Theologisches Gefasel nahe dem Arianismus. Dies von Leuten , die ihre angebliche Rechtgläubigkeit wie eine Monstranz vor sich hertragen. Unser Herr Jesus Christus "ist" weder ein "Religionsgründer" noch ein "Jüdischer Rabbi". Im Credo bekennen wir die Präexistenz Christi als Sohn Gottes ("geboren vor aller Zeit"), der gesandt wurde zur Erlösung des Menschengeschlechtes durch Sein Kreuz und Seine Auferstehung und uns in Seinen Lehren den allein wahren Gott offenbarte. Somit ist Christus Stifter seiner Kirche-Religionen sind Menschenwerk. Allein schon der Gedanke zu einem "Jüdischen Rabbi" zu Beten , der außerdem niemanden Erlösen könnte , wäre horrend. Unser Erlöser Jesus Christus hat als Gottmensch und seit dem Sitzen zur Rechten seines Vaters einen immateriellen , verklärten Leib außerhalb aller Menschlichen Normen und Begrenzungen. Somit ist es Absurd , wenn man Christus , unserem Gott , eine Volkszugehörigkeit andichtet. Die Historischen Ereignisse um die Person Jesu haben auch nicht in "Israel" , sondern in der damaligen Römischen Provinz Palästina stattgefunden. Dies sind simple Glaubenswahrheiten.Umso unverständlicher sind daher die verbalen Verirrungen der Pius-Brüder. Scheinbar ist hier wieder einmal die Wahrheit der "political correctnec" geopfert worden. |
|  | | Innenverwaltung Major


 Anzahl der Beiträge: 378 Alter: 43 Ort: Hannover Arbeit/Freizeit: Geschichte und Hannover 96 Laune: Aktuelles um Preussen Anmeldedatum: 08.09.07
 | Thema: Reichskirche Sa Dez 20, 2008 1:42 pm | |
| Das ist ein sehr schwieriges Thema. Ich bin grundsätzlich der meinung, daß man in einem späteren Staat a l l e r Deutschen die Kirche als Institution streng von dem Staat als Organisation trennen sollte. Also: Trennung von Staat und Kirche Anderereits halte ich es für dringend notwendig die Religiösität des Volkes zu fördern und entsprechend zu gestalten und "auszubauen". Unser Volk und die Menschen in Mitteleuropa allgemein waren und sind seit jeher ein äußerst religiöses Volk, welches eng mit seinen Mythen und Geschichten zusammen hängt. Wenn wir dereinst vom materiellen Kapitalismus weg wollen, dann müssen wir an dessen Stelle einen natürlchen Volksglauben setzen. Diese wiederum muß sich zwangsläufig auf die Natur beziehen, wie aber auch auf "christliche Werte" -sofern das nicht das selbe ist-, letzteres bleibt unvermeidlich, da wir dem Volk nicht "einfach so" jahrhundert alte Gewohnheiten nehmen können! _________________ Heimat kann nur der ermessen, der sie verloren aber nie vergessen!
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