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 Die Reichsidee -Wien Teil 1

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BeitragThema: Die Reichsidee -Wien Teil 1   Di Nov 25, 2008 1:16 pm

Aus Die recht gestellten Weichen von Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn

15. Kapitel

Nation und Reich

Die Verehrung der Menschheit ist abstoßend wie jeder Kult seiner selbst.
Nicolas Gomez Davila

Die Besonderheit des Deutschtums liegt in der außerordentlichen Stärke der übersinnlichen Quellen.
Edgar Julius Jung

Es gibt Reiche, Nationalstaaten, aber selbst Kleinstaaten, die ohne sich dessen vollauf bewusst zu sein, einen Reichscharakter besitzen. In diese Kategorie gehört auch die Schweiz. Im Sinne des deutschen Sprachgebrauchs haben die Schweizer sehr wohl ein Vaterland, eine ganze Reihe von Heimaten innerhalb der Schweiz, und intuitive, kluge Schweizer wissen, daß sie ein kleines Reich besitzen, dessen tragende Kraft die Armee, also ein Männerbund, darstellt. Ein großer Schweizer Patriot, wie der verewigte Gonzague de Reynold, zweisprachiger katholischer Christ, hatte einst ein schönes Gedicht verfasst: Le Saint-Empire romain germanique, als dessen Herzstück er die Schweiz sah, die ursprünglich auf Schwüren aufgebaut war und das Kreuz im Wappen führt. Dem Spießer allerdings ist die Schweiz nicht ein kleines Universum, sondern ein Mixtum Compositum von Emmentaler, Pestalozzi, Dunant, die Hotellerie, Zürichs Bahnhofsstraße und Sprüngli-Schokoladen. Tatsächlich aber ist die Schweiz ein Studium wert – und zwar ein sehr ausgiebiges!
Ein Reich ist also reich – reich an Sprachen, Völkern, Gebräuchen, Traditionen, zumal auch an Ständen, Glaubensgemeinschaften, Landschaften und Vereinigungen. Das Wort Reich ist germanisch, auch das französische riche, das spanisch-portugiesisch-italienische rico-ricco hat diese nichtlateinische Wurzel. Völkern, die keine Reichstraditionen besitzen, ist der Terminus ‚Reich’ schwer verständlich, weil es eben nicht primär eine menge- oder größenhafte Bedeutung hat. Die Vereinigten Staaten sind eben kein Reich. Amerikaner fühlen sich sehr als Teil einer Nation, wenn auch dieser Begriff, wie auch sonst wo im Westen, keine ethnisch-sprachliche, sondern eine juridisch-politische, manchmal dazu auch noch eine historische Bedeutung hat. Für Staatsbürgerschaft wird dann nationality-nationalité-nazionalità verwendet. Im alten Österreich wurden die verschiedenen Volksstämme ‚Nationalitäten’ genannt. ‚Nationalisieren’ bekam aber auch einen recht anderen Sinn: es bedeutet heute soviel wie ‚sozialisieren’ beziehungsweise ‚verstaatlichen’. Und das ist sehr bezeichnend. Man sieht aber auch bei uns, wie weit das sprachliche Chaos gewachsen ist.
Nun, Treue kann man zum eigenen Volkstum halten, aber auch zu einem Land, einem Reich, in dem man nur als Minderheit vertreten ist. Es gab deutsche Balten, die loyal ihrem russischen Kaiser dienten und wiederum andere, deren Loyalität zu ihrem Volk (und damit zum Deutschen Reich) den Vorrang) hatte. Einer der siegreichsten k. u. k. Feldherren war General Svetozar Boroevic v. Bojna, ein orthodoxer Serbe, der aber absolut kaisertreu war und nach dem Weltkrieg sich in Kärnten niederließ. Prinz Eugen war ein Franzose, Radowitz ein Ungar, Witte ein Deutscher (aber ein Rußländer). Alexander II. bot dem preußischen Gesandten Otto von Bismarck an, in russische Dienste zu treten. Bismarck lehnte ab, doch der Antrag war ehrenvoll. Der portugiesische Gesandte Joaquim Oriola wurde preußischer Diplomat. Das sind Dinge, die ‚moderne Menschen’ in basses Erstaunen versetzen – und dafür gibt es gute Gründe.
Der Hauptgrund aber liegt darin, daß wir seit der Aufklärung und der Französischen Revolution in einer bis heute andauernden Epoche des ‚Horizontalismus’, des kollektivistischen Gleichheits- und Nämlichkeitswahns leben. Mit Ausnahme der Ehe. In der alten Christenheit waren die primären Bindungen nicht zum Neben-Menschen, sondern ‚vertikal’. Auch glaubte früher niemand, daß Menschen auswechselbar wären (das sind sie heute vor der Wahlurne): jedermann war persona, also einzigartig. Dieses Wort kommt vom etruskischen phersú, der Maske, her, die der Schauspieler auf der Bühne trug, also für eine Rolle, die man eben ganz persönlich zu spielen hat und die einem niemand anderer abnahm. Nobody is indispensable ist eine nihilistische Feststellung aus dem demokratischen Rotwelsch. Da geht es um Ziffern und um ‚Numerierte’. Freilich, ‚identitäre’ (und egalitäre) Bewegungen hatte es schon immer in kleinen Sekten gegeben, aber sie traten nur für kurze Zeit auf. Darum auch das Entsetzen in der Christenheit, als die husitischen Taboriten im 15. Jahrhundert auftauchten und als Vorläufer der Nationalsozialisten andere Völker, diesmal deutsche katholische Böhmen, in einem ersten Genozid auszurotten versuchten. Diese fanatisch-kollektivistische Volksbewegung war ein wahrer Einbruch in die abendländische Kultur, denn man sah in den Völkern nicht exklusive und xenophobe Gemeinschaften, sondern pluralistische patriarchale Gruppierungen. (Die Husiten konnten nur durch echte Kreuzzüge besiegt werden.) Mit der Französischen Revolution kam zwar nicht die Freiheit (die wir auch in der Heiligen Schrift finden), sondern die Gleichheit und die Brüderlichkeit, wobei Gleichheit auch als Nämlichkeit verstanden wurde und man sich auch fragen muß, ob es vaterlose Brüder eigentlich geben kann. Im Endeffekt hatte man schließlich Tyrannen, die sich als ‚Führer’ ausgaben, aber tatsächlich Herren und Verführer waren. Ohne Krone und Zepter wandelten sie im schlichten Gewande einher, redeten die Sprache des einfachen Volkes und verkörperten es. Neben den alten Druck von oben kam der horizontale Druck durch die Nachbarn und durch die Massenpartei, zu der das liebe Volk strömte: daher auch die Volksempfänger, Volkswägen, Volksgefängnisse, Volksgerichte, Volksdemokratien und als größter Schrecken das unjuridische ‚gesunde Volksempfinden’. Montesquieu hatte richtig gesagt, daß die Republik die Tugend (vertu), die Monarchie aber das milde Erbarmen (clémence) darstelle. In der Französischen Revolution wurde der Terminus der vertus républicaines geprägt. Die haben wir ja auch nach 1789 und ganz besonders seit 1918 so richtig kennengelernt.
Nun darf man aber ja nicht über das Ziel schießen und die Nationalität, die ethnische Zugehörigkeit verteufeln. Wir bemühen uns, hier lediglich eine Hierarchie der Werte festzustellen und dabei den Reichsgedanken höher zu bewerten als den Begriff des Nationalstaats. Die Nationalität ist selbstverständlich auch ein Wert, deren wichtigster Komponent die Sprache ist. Unser ganzes Denken bewegt sich auf den Schienen der Sprache. Menschsein heißt zu sprechen. Wir müssen uns fragen – um nur ein Beispiel zu anzuführen – ob ein in Frankreich oder Italien geborener Martin Heidegger uns seine existentielle Philosophie hätte schenken können. Höchstwahrscheinlich nicht. (Einen anderen Existentialismus? Das wäre möglich gewesen.)
Durch Volkszugehörigkeit und Sprache kommt das Brauchtum, kommen Hunderte, ja Tausende Redewendungen, Klischeebilder, Denkformen, ja auch der Humor, alles Dinge, die zum Teil auch durch eine gemeinsame Geschichte geprägt wurden. Das Nationalgefühl stammt von der Überzeugung, daß der Mitmensch auf ein bestimmtes Wort oder eine bestimmte Tat relativ eindeutig reagieren würde: man hat zu ihm Vertrauen, weil man weiß (oder zu wissen glaubt), wie sein Charakter und seine Mentalität funktionieren. Und dieses Vertrauen gibt wiederum ein Gefühl der Verbundenheit. Wird aber aus diesem nationalen Gefühl ein ‚Ismus’, also ein Nationalismus, dann steigert sich das Misstrauen in den Menschen anderer Volkszugehörigkeit in gefährlichem Ausmaß, und vom Misstrauen ist es dann oft nicht weit zum Haß. Hier liegt die Gefahr des kleinlichen, ‚identitären’ (eher denn egalitären) Wahns, der dem Abenteuer der Begegnung mit den Andersgearteten abhold ist. Der Andere wird automatisch der Feind. Misogynie und Misandrie haben dieselben psychologischen Wurzeln, ebenso der Rassismus und der Klassenhaß. Und gerade aus diesem Dunstkreis kamen die Ideen der Französischen, Russischen und Deutschen Revolution, also Demokratie (einschließlich der Nationaldemokratie, der Internationalsozialismus und der Nationalsozialismus mit ihren blutroten Fahnen. Sie waren der Ausdruck identitär-egalitärer Bewegungen, die unsere Zeit sehr eindeutig gefärbt haben.
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BeitragThema: Die Reichsidee -Wien Teil 2   Di Nov 25, 2008 1:17 pm

Es war allerdings die Französische Revolution, die das Zeitalter des ‚G’ eingeleitet hatte. Um ihren identitär-egalitären Charakter zu verstehen, muß man sich vor Augen halten, daß die Französische Revolution nicht ur die allgemeine Wehrpflicht an Stelle des Berufsheeres eingeführt und damit den Kabinettskrieg mit dem ‚Völkerringen’ ersetzt, sondern auch ganz ungeheuerliche Pläne gefasst hatte. Nur durch den Sturz und die Hinrichtung Robespierres wurden diese im letzten Augenblick zunichte gemacht: Wir erwähnten sie schon früher (Seite 22).
Später wollte die nationaldemokratische Dritte Republik die Dialekte und die Minderheitensprachen verfolgen. Die ‚eine und unteilbare’, zentralistische Republik im Zeichen der Einfalt duldete keine Vielfalt. Der Nationalismus feierte Orgien.
Er Sieg der Nationaldemokratie im 19. Jahrhundert und im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts bedrohte ganz besonders die multinationalen Staaten und Reiche. Das Hauptopfer war dabei die Donaumonarchie; ihr Verschwinden (nicht aber die territorialen Bestimmungen von Versailles) veränderte radikal die Karte Europas. Auch das russische Reich hatte Verluste. Finnland, Estland, Lettland, Litauen waren praktisch Nationalstaaten. Polen wurde es durch das ‚Wunder an der Weichsel’ nicht, gebärdete sich aber als Nationalstaat. Historisch war die Alte Rzeczpospolita vor den Teilungen ein echtes Reich und in Reichen spricht man nicht von Mehrheiten und Minderheiten. Das Nasenzählen ist Sache der Demokratie. Rumpfösterreich und Rumpfungarn waren ethnisch fast einheitliche Staaten, in Rumänien, einem Nationalstaat herrscht eine Mehrheit über große Minderheiten, in der Tschechoslowakei beherrschte eine Minderheit von 45 Prozent eine Mehrheit und dasselbe geschah im Königreich der Serben, Kraaten und Slowenen, das in Wirklichkeit ein Großserbien. Die Statistiken unterschieden absichtlich nicht zwischen Tschechen und Slowaken, zwischen Serben, Kroaten und Slowenen. In der Tschechoslowakei konnten durch die Wahlgeometrie gerade noch die Tschechen herrschen, im Königreich S. H. S. musste das Parlament durch eine königliche Diktatur abgelöst werden und der Staat wurde in Jugoslavija umbenannt. Dieser Vielvölkerstaat existiert weiter unter eine Partei-Tyrannis: in Freiheit würde er sofort zerfallen. Vergessen wir nicht John Stuart Mill, der uns gesagt hatte, daß die parlamentarische Demokratie in einem Vielvölkerstaat ein Unsinn ist, da dort die Parteien unweigerlich Nationalitätenparteien werden. Ohne Monarch an der Spitze wäre auch ein Land wie Belgien, in dem eine Kabinettskrise nach der anderen folgt, völlig undenkbar. Wäre Südafrika eine absolute Monarchie oder ein Ständestaat, gäbe es auch die gegenwärtige Problematik nicht. Das Ende der ‚Meritokratie’ und der im Westen so allgemeine one Man – one Vote-Wahn erschweren in Südafrika die Lage ganz außerordentlich.
Frankreich aber war insoweit dennoch ein Reich, als es noch große Besitzungen außerhalb Europas hatte, die psychisch ins Gewicht fielen. Das arabisch-berberische Maghreb, die groß Sahara, die vielgestaltige Welt Indochinas, die Besitzungen in Westafrika, im Indischen Ozean, in Südamerika und in der Südsee gaben den Franzosen die Möglichkeit, universale Erlebnisse und Erfahrungen zu haben, sich innerlich zu bereichern, zu ‚missionieren’. Gerade die Wüste spielte in der französischen Literatur eine ebenso große Rolle wie das Meer. Ähnliches traf auch auf die Engländer zu. Das Empire war auch für sie eine große Schule und es ist heute zu befürchten, daß der Typ des Little Englander rapide heranwächst. Italien suchte sich hingegen als Nationalstaat zu konstituieren: Das Risorgimento war vom Geist der Nationaldemokratie beseelt. Aber Spanien? Spanien selbst ist eher Reich als Nationalstaat und ist Rest eines Weltreichs. Russland? Es ist nur als Monarchie oder Monokratie lebensfähig: die Nationaldemokratie konnte gerade acht Monate dauern.
All dies deutet aber darauf hin, daß Demokratie und Nationalismus nicht sakralen Charakter haben, sondern rein humane, horizontal ausgerichtete ‚geozentrische’ Populismen sind. Ein Reich hat zwar eine geographische Ausdehnung, einen Bereich, aber es ist trotzdem vertikal, also letztendig religiös ausgerichtet und hat durch das übersinnliche Element eine universale Aufgabe. Das zeigt sich selbst im außerchristlichen Raum, so z. B. im ottomanischen Kaiserreich, dessen Sultan der Nachfahre der byzantinischen (‚oströmischen’) Kaiser war und zudem cäsaropapistisch das Amt des Kalifen innehatte. Die alte Türkei war ein echter Vielvölkerstaat, liberal und tolerant in so mancher Hinsicht. Doch mit der jungtürkischen Bewegung kamen die ersten nationaldemokratischen Einflüsse und damit auch unter ihrem schönen Motto ‚Einheit und Fortschritt’ (Ittihat ve Terakki) das größte aller Armeniermassaker. Als meine Großeltern geboren wurden, gehörten zur Türkei zumindestens theoretisch Länder wie Tunis, Libyen, Ägypten, der Sudan, der Yemen, der Irak, Rumänien, Bulgarien, Albanien, Nordgriechenland und Kreta. Heute ist die Türkei eine typische Nationaldemokratie (mit militäischen Zwischenspielen), laizistisch, aber aus nationalen Gründen ohne Platz für den Nichtmoslem. Konstantinopel war eine kosmopolitische Weltstadt, Kapitale eines Reiches, heute aber ist Istanbul eine große türkische Provinzstadt am Rande einer Republik.
Sagen wir noch einiges über die Beziehungen zwischen ethnischer Volkszugehörigkeit und Rasse. Das sind Begriffe, die sich manchmal überschneiden und zuweilen auch überhaupt nichts gemein haben. So waren die meisten deutschen XXX kulturell und sprachlich Deutsche, die meisten ukrainischen XXX im Schtetl aber keine Ukrainer. Ein amerikanischer Mulatte (Neger gibt es dort in Wirklichkeit fast keine!) ist in seinen Ansichten, seinen Gewohnheiten und seiner Hochsprache ein Amerikaner. Rasse bedingt keine Religion und keine weltanschaulich-politischen Überzeugungen, wohl aber oft die Intelligenz und vor allem nervliche Reaktionen. Einem echten Niederländer würde ich raten, sein Auto nach der Ankunft in Rom sofort in einer Garage abzustellen. Ein Österreicher – nomina sunt odiosa! – hatte es in Altpreußen leicht, mit seiner Suada aufzutrumpfen und faszinierte Massen zu verführen.
Zugehörigkeit zu einem bestimmten Volk ist, anders als die genetisch bedingte Rasse, ein ‚abänderliches Schicksal’. Man kann sich germanisieren oder germanisieren lassen, polonisieren oder polonisieren lassen. Allerdings ist dafür immer eine innere Zustimmung notwendig, doch gelingt dieser Prozeß meist in späterem Alter nicht mehr. Am leichtesten zu verändern ist die Staatsbürgerschaft. Sie ist ein rein juridischer Zustand mit gewissen moralischen Aspekten.
Der Vorläufer des Heiligen Römischen Reiches, das römische Imperium (und zwar sowohl das weströmische als auch das oströmische), war ein erweiterter Stadtstaat mit der Urbs, der Polis als absoluter Mittelpunkt. Es war Imperium, ‚Herrschaft’, aber nicht Reich in unserem Sinn. Das wurde das Römische Reich erst seit dem Weihnachtstag des Jahres 800, als der Frankenkönig, Karl der Große, in Rom vom Papst zum Kaiser gekrönt wurde. Das Heilige Römische Reich brauchte den Genius des deutschen Volkes, der sein staatstragendes Element wurde. Dieses Reich war aber nicht ‚Deutschland’. Ein Land, das offiziell Deutschland heißt, gibt es erst seit dem Jahre 1949: die Bundesrepublik Deutschland’, die als Provisorium gedacht wurde. (Und Provisorien haben häufig ein längeres Leben, als man am Anfang gemeinhin annimmt.) Ein ‚Deutsches Reich’ gab es von 1871 an, einen ‚Deutschen Bund’ von 1815 bis 1866. Das Heilige Römische Reich bekam den Vermerk ‚deutscher Nation’ nur offiziell. Er wurde manchmal in früheren Zeiten gebraucht. Und um genauer zu sein, sollte man das erste Reich nicht Heilig (Sanctum), sondern Geheiligt (Sacrum) nennen. (Deutsche Dokumente sprachen ja auch von den ‚Geheiligen Majestäten’) Durch das Christentum wurde das römische Reich eben ‚geheiligt’ – zugleich aber auch sein Schwerpunkt nach Norden verlegt. Dadurch entstand auch eine Dyarchie von Papst und Kaiser, die jeden Cäsaropapismus oströmischen Stils unmöglich machte und einen manchmal kämpferisch-kriegerischen, aber im Grunde doch fruchtbaren Dialog ermöglichte. Das Sacrum Imperium gehörte dieser Welt an, wenn es auch mit einer anderen Welt verbunden war, die Kirche hingegen ist immer in der Welt, aber nicht von der Welt. Auf der weltlichen Ebene blieb daher der Kaiser der Mächtigere, ist ja überhaupt das Bild von der irdischen Macht der Kirche ein geschichtlicher Unsinn. Die Kirche war auf Erden immer nur so mächtig, als tatsächlich die Sonne der weltlichen Macht auf sie leuchtete: sie strahlte stets nur en Mondlicht aus. Die Worte des Heiligen Augustinus von der ecclesia paupera et inops, von der armen und hilflosen Kirche, war zu allen Zeiten richtig. Canossa war nur ein Zwischenspiel in einem längeren Drama. Gregor VII. starb schließlich auf der Flucht in Salerno mit den tragischen Worten Dilexi iustitiam et odi iniquitatem, proterea morior in exilio auf den Lippen.
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BeitragThema: Die Reichsidee -Wien Teil 3   Di Nov 25, 2008 1:18 pm

Wieso aber war gerade das deutsche Volk berufen, dieses Reich zu gestalten und zu erhalten? Das Heilige Römische Reich war natürlich kein rein deutsches Reich: es beherbergte nicht nur Germanen ( Deutsche, Schweizer, Niederländer, Friesen), sondern auch Romanen (Franzosen, Wallonen, Italiener, Ladiner) und Slawen (Tschechen, Mährer, Wenden, polnische Oberschlesier, Slowenen, Slowinzen, Kroaten). Andererseits gab es auch Deutsche außerhalb der Reichsgrenzen, vor allem in Schleswig, Ostpreußen, Polen, Ungarn, Bessarabien, Ukraine, Russland, ja selbst im kaukasus und in Übersee. (Die nichtflämischen Niederländer und die Schweizer schieden aus dem Reichsverband schon im 17. Jahrhundert aus, auch die Elsäßer, nicht aber die Lothringer). Die Deutschen sind eben ein Volk der Mitte und haben als Nachbarn im Herzen Europas auch heute nicht weniger als zehn verschiedene nichtdeutsche Nachbarstämme. So vermitteln sie zwischen Nord und Süd, zwischen West und Ost. Alle großen Strömungen Europas führen durch das deutsche Volk. Es hat überhaupt einen universalen Charakter, denn in der Baukunst, der Musik, der Literatur, der Malerei, der Technik, den Naturwissenschaften, der Theologie, der Philosophie, den Staatswissenschaften, der Medizin, der Kriegskunst hat es unendlich viel geleistet. Für die Rolle, ein Reichsvolk zu sein, waren sie schicksalshaft vorherbestimmt. Als wahres Hochvolk konnten sie auch sehr tief fallen.
Die Reichsidee änderte auch die Reformation nicht wesentlich. Zwar ging die Dualität von Papst und Kaiser zum Teil verloren, aber die Hälfte des Reichsvolks blieb beim alten Glauben oder wurde für ihn wiedergewonnen. Das Erzhaus der Habsburger, das seit Friedrich III. mit kurzer Ausnahme (Karl VII.) stets wiedergewählt wurde, war romtreu geblieben. Nun aber bildeten ‚Rom’ und ‚römisch’ für Länder mit humanistisch gebildeter Oberschicht auch nach der Glaubensspaltung wahre Wertbegriffe. Die Lehre des Augustinerpaters Martin Luther war auch weniger radikal als die des französischen Juristen Jean Calvin. Rituelle Äußerlichkeiten können oft trügen; so ist das Luthertum zum katholischen Glauben näher als der Anglikanismus, der in seiner Theologie nur verwässerter Calvinismus ist. Ein katholischer Christ war bedeutend freier unter den Kurfürsten von Brandenburg oder den Königen von Preußen als im britischen Inselreich.
Luther war immer kaisertreu geblieben, und als Karl V. in Wittenberg aufgefordert wurde, das Grab des Reformators zu schänden, weigerte er sich entrüstet. (Grabschändungen gehören zum Requisitorium der Linken: in der Französischen Revolution und im Spanischen Bürgerkrieg wurden sie zur Perfektion gebracht, doch Nationalsozialisten praktizierten auch gerne das Beschmieren jüdischer Grabsteine.) Die Wahl des Römischen Kaisers wurde in einer Seitenkapelle des katholischen Doms in der überwiegend evangelischen Reichsstadt Frankfurt durchgeführt und die Endzeremonie fand mit evangelischer Beteiligung auf dem ‚Römer’ statt. (Analoges wäre in England undenkbar gewesen!) Als dann 1815 das Römische Reich nicht erneuert wurde, protestierte der Nuntius im Namen des Papstes in Wien, doch die Symbole, Hymnen, Farben, Wappen und Insignien des Heiligen Römischen Reiches wurden auf Österreich übertragen, dessen Kaiser von 1804 bis 1806 zwei Kaiserkronen trug. Der Deutsche Bund konnte aber das alte Reich nicht ersetzen: er war eine Konzession an den Begriffen des Nationalstaats.
Die Großdeutschen dachten bis 1866 an ein übervölkisches Reich von Köln bis Kronstadt, aber Preußen steuerte nach der Abdankung Friedrich Wilhelm IV. geradlinig auf eine kleindeutsche, nationalstaatliche Lösung der ‚deutschen Frage’ zu. Beim Wartburgfest 1817, dessen Vorwand der 300. Jahrestag der Reformation war, wurden Bücher konservativer Autoren verbrannt. (Die Bücherverbrennung praktizierten dann später die Nationalsozialisten, direkte Abkömmlinge der Nationaldemokraten.) Doch als sich Metternich mit dem britisch-hannoverianischen König Georg IV. in seiner deutschen Residenz traf, bezeichnete dieser Monarch, der den Orden des Goldenen Vlieses trug, Kaiser Franz immer noch als notre empereur. Friedrich Wilhelm IV. hatte davon geträumt, bei einer Habsburgerkrönung in Frankfurt das Waschbecken des Kaisers zu halten. Der deutsch-preußische Krieg machte schließlich den großdeutschen Traum illusorisch.
Das im Jahre 1871 gegründete (Zweite) Deutsche Reich gab das Rot der Revolution zu den preußischen schwarz-silbernen Farben, eine Trikolore, die von konservativen Altpreußen boykottiert wurde. Bismarck hatte sich inzwischen von einem echt preußischen Patrioten zu einem von der nationalliberalen Partei unterstützten deutschen Nationalisten gemausert. Die alte Ordnung ging zugrunde. Vergeblich versucht man – die Hakatistenaktion! – die bei den Teilungen Polens erworbenen Gebiete zu germanisieren. Das war unpreußisch und undeutsch. Der große Prophet und Warner, Konstantin Frantz, ein Preuße, hatte in der Befreiung Polens die wichtigste deutsche Aufgabe gesehen. Das Dritte Reich war eine Karikatur des Heiligen Römischen Reiches und eine böse Verzerrung des Zweiten Reiches gewesen. Der Nationalsozialismus wurde mit dem Rassismus zu einem kollektivistisch-sozialistischen Populismus verquickt. Auf die Nachkommen der römisch-deutschen und österreichischen Kaiser wurde Jagd gemacht. Der Materialismus nahm seinen Einzug. ‚Der Nationalsozialismus ist eine auf exakter Wissenschaft aufgebaute Volksbewegung’, erklärte Hitler. Von einer spirituellen Verankerung des Reichsgedankens konnte nicht mehr im Entferntesten die Rede sein. Darwin und vor allem Haeckel, der Gründer des Monistenbundes, waren nun die Schlüsselfiguren. Doch mit Naturwissenschaften, die stetig mit neuen Entdeckungen, Erfahrungen und Einsichten kommen, legt man nicht die Grundlagen eines Reichs. Da müssen höhere, aber auch solidere Werte herhalten.
Erst 1952 wurden in der katholischen Kirche die Gebete am Karfreitag für den römischen Kaiser als Beschützer der Christenheit abgeschafft. Bis dahin konnte man – es hing vom Pfarrer ab – folgende Worte sprechen: ‚Lasset uns auch beten für den allerhöchsten Kaiser N. N., daß unser Gott und Herr alle Barbarenvölker ihm untertan mache zu unserem beständigen Frieden. Allmächtiger, ewiger Gott, in deiner hand sind die Gewalten und Rechte aller Staaten: schau gnädig herab auf das Römische Reich, daß die Völker, die auf ihre Wildheit vertrauen, durch Deine mächtige Hand gebändigt werden. Durch unseren Herrn. Amen.’ Das Karsamstagsgebet für den Kaiser war kürzer. Diese Barbaren gibt es auch heute noch!
Ist die Erinnerung an das Erste Reich völlig verlorengegangen? Wie steht es denn darum in der BRD, um eine ganz schreckliche Abkürzung zu gebrauchen? Der viel zu früh verstorbene evangelische Bundestagspräsident Hermann Ehlers (CDU) war einer der wenigen, die darauf bestanden, daß man, wenn einmal ein wahrer Frieden und ein Europa der Vaterländer entstünde, wieder auf den Reichsgedanken zurückgreifen müsse. Das setzt freilich auch eine christliche Erneuerung voraus. Die aber könnte auch nur dann kommen, wenn sich die Kirchen voll der Glaubensverkündigung widmeten und sich uns nicht als eine widerliche Mischung von Unesco, Rotem Kreuz, Sozialberatungsstelle, Tierschutzverein und Hilfsverband für Terroristen aller Hautfarben präsentierten. Dann könnten wieder Reiche entstehen und in ihrer Vielfalt, Ehre Würde und Weihe der Stolz und die Freude ihrer Bürger sein.
Deutsche aber sollen die Worte von Friedrich von Gentz beherzigen: ‚Europa ist durch Deutschland gefallen. Durch Deutschland muß es wieder emporsteigen.’ Und Österreichs letzter Kronprinz sagte dazu: ’Wenn die Deutschen zu den Vorkämpfern eines europäischen Bundes gehören, der allein einmal Heimatrecht und Wiedervereinigung garantieren kann, erweisen sie sich ihrer großen Geschichte als Reichsvolk würdig.’ (Die Reichsidee, Wien 1986.)
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BeitragThema: Re: Die Reichsidee -Wien Teil 1   Di Nov 25, 2008 1:41 pm

Ich verstehe Gentz nicht. Jedenfalls nicht, daß durch uns Europa gefallen sei. Daß wir es wieder auferichten, ist natürlich eine schöne und angemessene Aufgabe.
Vor den Habsburgern kann ich nur Warnen! Vor allem vorErzherzog Ottos. Er deutet das christliche, das katholische Europa in des EU-Monstre-Europa um und richtet nichts als SCHADEN an. Hier wird man NICHTS über eine IDEE, schon gar nicht über die Reichsidee erfahren. Es ist schlicht und einfach eine Schande.
Zu normalen zeiten wäre folgendes geschehen: Otto wäre exkommuniziert worden, er hätte seine Krone(n) verloren, er wäre aus dem Erzhaus ausgeschlossen worden.
Abscheulich, was dieser Mann Europa, Deutschland und Österreich geschadet hat!!!
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BeitragThema: Re: Die Reichsidee -Wien Teil 1   Di Nov 25, 2008 1:46 pm

Wenn ich es recht verstehe, ist damit wohl gemeint, daß Europa mit Deutschland gefallen ist, was auch richtig ist, denn mit der Entartung Deutschlands im Zuge der zwei Revolutionen von 1918 und 1933, die schließlich in die Einverleibung Europas in das amerikanische Reich des Antichristen gemündet sind, ist Europa in einen historischen Winterschlaf gefallen. Daß Frankreich als Ursprungsland der institutionalisierten Subversion auf europäischem Boden an dieser Entwicklung tatkräftig mitgeholfen hat, ist zweifellos richtig, aber man darf nicht vergessen, daß "la France profonde", also das katholische, vorrevolutionäre Frankreich niemals untergegangen ist und es daher durchaus an der Wiederherstellung des Reiches mitwirken kann. Deutschland muss als Kernland Europas aber natürlich der Großteil der Wiederaufbauleistung zukommen, der wahre Führer muss nämlich immer der erste Diener sein.
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BeitragThema: Re: Die Reichsidee -Wien Teil 1   Di Nov 25, 2008 1:49 pm

Dein Wort in Gottes Ohr. Letztlich hatte Deutschland stets die grössere Vernatwortung zu tragen und wurde enstprechend strenger bewertet.
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BeitragThema: Re: Die Reichsidee -Wien Teil 1   Di Nov 25, 2008 2:15 pm

Mehr oder weniger nebenbei, aber vielleicht mit Bezug auf diese Diskussion, ist Folgendes mir aufgefallen. Steht eigentlich der Begriff „Nation" bzw. der des französisch-englischen „Nationalstaates" dem Reiche nicht feindlich gegenüber? Das Reich ist keine Nation, sondern eben ein Reich, d. h. ein Bund frei sich entfaltender Nationen oder Stämme auf religiöser resp. sakraler Grundlage und gegenseitigem Gelten-lassen. Aus dieser Sicht war dann weder das Bismark'sche Unternehmen noch insbesondere der NS-Staat ein Reich?Zwischen dem Reiche und der Nation wußten sogar die selbsternannten „neuen Nationalisten" und Konservativrevolutionäre der zwanziger Jahre zu unterscheiden.
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BeitragThema: Re: Die Reichsidee -Wien Teil 1   Di Nov 25, 2008 2:19 pm

Es ist eine der größten Tragödien der Geschichte, daß der NS-Staat sich als ein „Reich" bezeichnete, obwohl er eigentlich nichts damit zu tun hatte. Vielmehr war jenes UnterUnters ein bloßer Nationalstaat nach der Auffassung der französischen Aufklärung unter Hinzufügung eines Dranges nach Imperialimus englischer Art und einer materialistischen, mörderischen Rassenreligion. Auch der Rassismus halte ich für eine undeutsche Erscheinung. Der Kulturtheoretiker Richard Benz meinte zu Recht, daß die Begründer des deutschen Rassenmythos nicht Deutsche waren, sondern Ausländer: De Gobineau und H. S. Chamberlain. Seines Erachtens war Wagner der einzige große Deutscher, der dem Rasseglauben huldigte, und gerade aus jenem Rassismus stammte das Undeutsche an Wagner. Wie dem auch sei. Die historische Tragik besteht darin, daß die sogenannten Nationalsozialisten aufgrund ihrer Verwendung des Reichsbegriffes nicht nur das Konzept des universellen, überzeitlichen und transzendenten Heiligen Reiches durch den Dreck zogen, sondern auch das des „Dritten Reiches des Heiligen Geistes", von dem Joachim von Fiore kundtat, und das für solche Geister wie Schelling, Hegel, Novalis, Moeller van den Bruck und so weiter von Belang war. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Reichsidee innerhalb der sogenannten Konservativen Revolution der Weimarer Zeit. Selbst ein „heidnischer" Denker wie Friedrich Hielscher hat - entgegen seiner eigenen Meinung - viel mit einem Schriftsteller wie Edgar Jung gemeinsam. Beide Autoren betonen die Innerlichkeit des Reiches, dessen sakrale Basis, die Gegenüberstellung zur Nation und zum kapitalistischen Imperialismus, die Stellung des Reichsherrschers als Priester und Kaiser zugleich sowie die Gleichberechtigung der Glieder (d. h. Nationen oder Stämme), die sich unter der Schirmherrschaft des Reiches befinden. Hielscher definiert das Reich sogar in erster Linie nicht als einen geographisch-politischen Begriff, sondern als eine gewisses Seelentum. Er postuliert, daß die deutsche Seele Gott in allen Dingen findet. Für ihn ist die „Deutschheit“ und deshalb das Reich doch keine Nationalität, sondern ein metaphsysisches Lebensgefühl und Wirklichkeitsauffassung. Dieses Suchen nach dem Ewigen, das Streben nach dem Erhabenen, ist – so Hielscher – das, was das „Deutsche“ ausmacht. Da es sich somit um eine spezifische Betrachtungsweise handelt, sei ein Finanzier, der die Dinge bloß nach den Kriterien von Gewinn und Verlust einsehen kann, kein wahrer „Deutscher“, wiewohl er in Deutschland geboren worden wäre und seine deutsche Abstammung sich bis in die Ferne zurückfolgen ließe. Ähnlicherweise können die tiefen, metaphysischen Werte der „Deutschheit“ in einem „Engländer“ wie Shakespeare zutage treten, obgleich eine derartige Erscheinung laut Hielscher selten sei. Fürwahr, im Vergleich zu der Anerkennung des Spirituellen und dem Bekenntnis zum Göttlichen sind Hielscher geographische oder sonstige hylische Bindungen unbedeutend. Diese Gedanken finde ich faszinierend.
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BeitragThema: Re: Die Reichsidee -Wien Teil 1   Fr Nov 28, 2008 1:08 pm

BISMARCK – DER DEUTSCHE TITAN
Grandioser Staatsmann: Als preußischer Ministerpräsident und als deutscher Reichskanzler war Otto von Bismarck ein Segen für das deutsche Volk.

Einen wie ihn bräuchten wir heute Dringend!!!!!
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BeitragThema: Re: Die Reichsidee -Wien Teil 1   Fr Nov 28, 2008 1:10 pm

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BeitragThema: Bismarck   Do Apr 23, 2009 5:03 pm

Er zählt sicherlich zu den ganz Großen in der deutschen Geschichte!

Leider wird er viel zu sehr als Feldherr und Militarist dagestellt und viel zu wenig als Gestalter einer anständigen, deutschen Sozialpolitik!

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Die Reichsidee -Wien Teil 1

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